Mixing-Checkliste

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Auf Tonstudio Wissen findet ihr unter Abmischen lernen eine komplette Anleitung (Tutorials), wie man Musik bzw. einen Song abmischt – von Anfang bis Ende. Alle Artikel unter Abmischen lernen sind, wie in einem guten Buch, in einer sinnvollen Reihenfolge gegliedert. Damit euch das Abmischen noch einfacher fällt und ihr keinen Schritt vergesst, könnt ihr beim Mixing gerne die Checkliste in diesem Artikel von Tonstudio Wissen nutzen.

Die Checkliste ist eine Schrittanleitung, die ihr für den gesamten Mischprozess nutzen könnt. Die Checkliste ist in einer sinnvollen Reihenfolge gegliedert, sodass ihr diese Schritt für Schritt nutzen könnt, bis der Song abgemischt ist. Letztendlich fasst die Checkliste die Artikel unter Abmischen lernen zusammen. Wenn ein Schritt unklar ist, kann sich also der dazugehörige Artikel noch einmal durchgelesen werden. Damit ihr die Anleitung auch in eurem Tonstudio, Musikstudio oder Homestudio in Papierform habt, könnt ihr euch gerne die PDF herunterladen – weiter unten im Text – und ausdrucken.

Bitte bedenkt, dass viele Wege zu einem hervorragenden Mix führen. Fragt man 10 unterschiedliche Toningenieure, wird man 10 verschiedene Antworten erhalten. Die Ergebnisse klingen aber von allen Toningenieuren sehr gut. Es gibt also nicht nur den einen Weg, um eine tolle Soundqualität zu erreichen. Daher versteht die Anleitung bzw. Checkliste als Orientierung und entwickelt euren eigenen Mixing-Stil. Für Anfänger ist es definitiv empfehlenswert, sich an die Anleitung etwas genauer zu halten.

Für eine gute Soundqualität sind auch die Plugins nicht unwichtig. Klar, kann auch mit den internen Plugins deiner DAW abgemischt werden. Der Sound wird dann auch schon ganz gut klingen. Falls ihr aber mit einigen Plugins unzufrieden seid oder euch Plugins, wie ein gutes Sättigungs-Plugin, fehlt, schaut euch die Plugin-Empfehlungen Top 20 an. Mit den Plugins von Drittherstellern kann in der Regel noch ein paar Prozent Klangqualität herausgeholt werden.

Und nun viel Spaß beim Durchlesen und Ausprobieren. Die im Folgenden aufgeführte Checkliste könnt ihr euch hier als PDF herunterladen:

Mixing-Checkliste als PDF folgt noch in Kürze!

Mixing-Checkliste – alle Tutorials zusammengefasst

1. Voraussetzung für einen guten Sound

Studiomonitore

  1. Abmischen über gute Studioboxen
  2. Empfehlung: Auratone-Ersatz, wie z.B. der Avatone Mix Cube

Avatone Mix Cube bei Thomann ansehen*

Artikel: Studiolautsprecher / Studiomonitore kaufen – Empfehlungen und Tipps

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Raumakustik

  1. Optimierte Raumakustik
  2. Keine gute Raumakustik? Artikel-Empfehlung: Abmischen über Studio-Kopfhörer.

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Artikel: Studiomonitore aufstellen und Raumakustik verbessern

Artikel: Raumakustik: Bass (-dröhnen beseitigen/verhindern)

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Aufnehmen

  1. Audiosignale wurden bei einem RMS-Pegel von ca. 18 dBfs aufgenommen (Aufnahmepegel)
  2. Audiosignale erzeugen kein Clipping

Artikel: Der richtige Pegel beim Aufnehmen

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Abhörlautstärke

Die Abhörlautstärke sollte immer einen Pegel von 80-87 dB SPL betragen.

Diese Abhörlautstärke stellt einen ausgeglichenen (optimalen) Frequenzbereich für unser Gehör dar. Andernfalls wird man beim Abmischen zu viel Höhen und Bass einstellen. Bei einzelnen Sounds, wie z.B. Gitarre, Kick, muss die Abhörlautstärke erhöht (!) werden, um die 80-87 dB SPL zu erreichen.

Die 83 dB hören sich für dich echt laut an? Heutige Songs sind sehr komprimiert. Solche Songs haben insgesamt einen zu hohen Durchschnittspegel. Das kann deine Ohren auf Dauer schädigen, allein schon wegen der Ermüdung beim Hören. Dynamische Songs erreichen nur ab und zu den wahrgenommenen Pegel von 83 dB SPL. Solche dynamischen Songs klingen bei dem Pegel von 83 dB SPL hervorragend und schädigen mit den gelegentlichen Ausbrüchen zum Spitzenpegel die Ohren nicht. Darüber hinaus könnte es sein, dass du sehr nah abhörst. Empfehlenswert ist es dann, deinen Lautsprecher (pro Lautsprecher) auf 77 dB SPL zu kalibrieren. 

Artikel: Abhörlautstärke – Die richtige / optimale Lautstärke im Tonstudio

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Ordnung im Projekt erspart beim Mixing viel Zeit

  1. Spuren und Busse benennen
  2. Spuren sortieren und färben
  3. Ähnliche Spuren in Gruppen /  Busse routen, z.B. Drums, Vocals, Gitarren, Bässe, Effekte, Synthesizers
  4. Songstruktur: Songabschnitte benennen, z.B. Intro, Strophe, Refrain, Bridge

Artikel: Spuren färben, benennen, sortieren, kommentieren (Workflow)

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Song anhören und Referenz aussuchen

  1. Roughmix anhören – erste Auffälligkeiten (sowohl positive als auch negative) merken bzw. notieren
  2. Referenzsong aussuchen

Artikel: Mix mit Referenzsong / Referenzmusik vergleichen

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Pause

Allgemein öfters eine Pause einlegen. Unser Gehör ermüdet leider sehr schnell.

Artikel: Abhörlautstärke – Die richtige / optimale Lautstärke im Tonstudio

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Gain Staging

Beim Einfügen von Plugins unbedingt Gain Staging beachten!

Artikel: Gain Staging

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2. Mixing / Abmischen

Artikel: Mixing / Abmischen Reihenfolge – Mix aufbauen

  1. Songabschnitt auswählen. Beginne mit dem Songabschnitt, der einen emotionalen Höhenpunkt hat. Meistens ist das der Refrain. Die Loop-Funktion für den ausgewählten Songabschnitt aktivieren.
  2. Die Audio-Signale des Songs schrittweise nach der Wichtigkeit hinzufügen
  3. Zunächst 2 Elemente auswählen, die die meiste Aufmerksamkeit vom Hörer bekommen sollen (z.B. Gesang und Bass)
  4. Nun erst einmal das wichtigste Element (meistens Gesang) hinzuschalten. Falls nötig, dann
    1. 1 Tiefbassbereich bereinigen,
    1. 2 im Stereopanorama verteilen,
    1. 3 Lautstärkepegel einstellen und
    1. 4 das Audio-Signal mit dem Equalizer bearbeiten, wenn dieses störende Frequenzen besitzt.
  5. Artikel: Tutorial Equalizer: EQ richtig einstellen lernen. Das zweitwichtigste Element und eventuell noch das drittwichtigste Element hinzufügen. Welche Elemente sollen möglichst viel Aufmerksamkeit vom Hörer bekommen? Bedenke: Mehr als 3 Elemente kann der Hörer eh nicht gleichzeitig wahrnehmen (meistens Gesang, Bass und/oder Kick (Bassdrum) und Snare). Bei den weiteren neu hinzugefügten Audiosignalen – falls nötig –
    1. 1 Tiefbassbereich reinigen (Audio-Signal kurz solo abhören),
    1. 2 im Stereopanorama verteilen,
    1. 3 Lautstärkepegel einstellen,
    1. 4 das Audio-Signal mit dem Equalizer bearbeiten, wenn
      1. 1 dieses störende Frequenzen besitzt (treten die störenden Frequenzen nur zeitweise auf, z.B. bei bestimmten Akkorden, nehmt einen dynamischen EQ)
      1. 2 dieses ein anderes wichtigeres Audiosignal verdeckt (Hörperspektive zu den wichtigeren Audiosignalen verlagern. Frequenzverdeckung heraushören). Konntest du eine Faderposition finden, die es dir ermöglicht, dass alle Frequenzen des Elements so gut zu hören sind, wie du es möchtest? Lässt die neue Audiospur die wahrgenommene Frequenzverteilung der vorherigen Audiospur hauptsächlich unberührt? Nein? EQ anwenden.
  6. Artikel: Audio-Kompressor richtig einstellen – Tutorial, Funktion, Erklärung. Du findest keine passende Fader-Einstellung für das Audio-Signal? Nehme einen Kompressor.

    Bedenke:
    So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich komprimieren. Beim Vergleich zwischen dem unbearbeiteten und dem bearbeiteten (komprimierten) Audiosignal passe vorher immer die Lautstärke an das unbearbeitete Audiosignal an. Nur so ist ein fairer Vergleich möglich. Denn lauter klingt immer besser. Um natürliche Ergebnisse bei Signale mit hohem Dynamikumfang zu erreichen, werden oft auch 2 Kompressoren mit subtilen (!) Einstellungen hintereinander eingefügt. Für einen natürlichen Sound ist es sogar manchmal besser, hart mit einem Limiter einzugreifen, als ständig heftig zu komprimieren.

    Hinweis:
    Vor allem bei echten bzw. live eingespielten Instrumenten und Gesang muss allgemein häufig komprimiert werden. Viele Samples (z.B. bei einer Sample-Library, Drum-Library) sind bereits komprimiert – hier muss in der Regel nicht komprimiert werden. Ein Kompressor sollte bei einzelnen Signalen diese etwas tighter, kompakter und kräftiger machen, als das Signal brutal zu formen.
    Artikel: Tutorial: Triggern / Sound-Layering in der Musik (Audio). Diese sanfte Kompression ist z.B. auch beim Sound-Layering empfehlenswert (z.B. 3 unterschiedliche Kicks, die auf einem Schlag spielen, in einer Gruppe routen und sanft komprimieren für eine kompakte einheitliche Kick).
  7. Artikel: Lautstärke Automation. Das Audio-Signal hat ab und zu einen sehr hohen Dynamikumfang (Unterschiede zwischen lauten und leisen Signalen)? Mit Lautstärke Automation kann ein Audio-Signal viel unauffälliger in der Dynamik angepasst werden. Bei Audio-Signalen, die einen sehr hohen Dynamikumfang haben, muss der Kompressor viel arbeiten. Anstatt nun einen Kompressor extrem einzustellen und es dadurch zu komprimiert bzw. zu „gequetscht“ klingt, wäre die bessere Methode, Lautstärke Automation anzuwenden. Du kannst auch nur die sehr lauten Töne mit Lautstärke Automation bearbeiten und den Rest den Kompressor übernehmen lassen. Gerne kannst du auch anschließend mit 2 Kompressoren oder mit 1 Kompressor und 1 Limiter arbeiten, falls es für eine subtile Komprimierung nötig ist.
  8. Artikel: Multiband-Kompressor. Du hast ein Sample, bei dem mehrere Audio-Signale zu hören sind, z.B. einen Drum-Loop, dann ist ein Multiband-Kompressor empfehlenswert, sofern du bei diesem einen bestimmten Frequenzbereich komprimieren möchtest.
  9. Artikel: Mastering: Summenbearbeitung bereits beim Abmischen nutzen. Du hast nun 2-3 Elemente im Mix hinzugefügt, die die meiste Aufmerksamkeit vom Hörer bekommen und vorne im Mix stehen sollen (meistens Gesang, Bass und/oder Kick (Bassdrum) und Snare). Diese Elemente hast du wie in den Schritten 1-9 in der Mixing-Checkliste bearbeitet. Füge jetzt den Summen-Kompressor und –EQ ein. Beim Einstellen von Summen-Kompressor und –EQ ist es empfehlenswert, bereits ein Bass-Element dabei zu haben. Denn Elemente mit viel Bass haben größere Auswirkungen auf das Kompressor-Verhalten als höhenreiche Audiosignale. Auch EQ-Einstellungen im unteren Bereich können so in der Summe (Summenspur) bzw. Masterkanal besser beurteilt werden.
  10. Summenkompressor einstellen: Es darf mit dem Summen-Kompressor nicht komprimiert und schon gar nicht gequetscht klingen. Sobald du den Kompressor auf Bypass (Kompressor ist nicht aktiv) stellst, sollten die einzelnen Audiosignale auseinanderfallen. Während du abmischst schalte den Summen-Kompressor ab und zu aus und wieder an. Achte darauf, dass es nicht auch nur ansatzweise beim Anschalten des Kompressors pumpt.
  11. Summen-EQ einstellen: Höre dir deinen Referenztrack in gleicher Lautstärke an. Stelle Höhen und Bässe mit dem färbenden Summen-EQ entsprechend ein. Die Einstellungen müssen noch nicht mit den Höhen und Bässen des Referenztracks mithalten können. Die Summen-EQ-Einstellungen sollten dem Referenzsong aber ein Stückchen näher kommen.
  12. Artikel: Reverb-Effekt / Hall-Effekt: Einstellen, Einsetzen, Erklärung. Hall einstellen. Bei den ersten Elementen, die du hinzufügst und eigentlich vorne stehen sollen, lieber etwas weniger Hall hinzumischen. Ansonsten wirst du den Audio-Signalen, die weiter hinten stehen sollen, zu viel Hall geben. Ein Teufelskreis. Später kannst du immer noch nachjustieren.
  13. Artikel: Delay- / Echo-Effekt richtig einsetzen und einstellen. Falls notwendig, Delay einstellen. Bedenke auch hier: Später kannst du immer noch nachjustieren. Es muss also nicht gleich perfekt sein.
  14. Artikel: Verzerrung (Distortion) und Sättigung (Saturation) in der Musik (Audio) anwenden. Falls notwendig, Verzerrung / Distortion bei den neu hinzugefügten Audio-Signalen hinzufügen. Vergleiche hier am besten mit dem Referenzsong.
  15. Artikel: Tutorial Equalizer: EQ richtig einstellen lernen. Die ersten beiden (gerne auch 3) Audiosignale sind nun mit entsprechender Bearbeitung, wie in den einzelnen Schritten dieser Mixing-Anleitung bis jetzt beschrieben, eingefügt. Schritt für Schritt werden nun weitere Elemente in der Reihenfolge der Wichtigkeit hinzugefügt.
  16. Bei den weiteren neu hinzugefügten Audiosignalen – falls nötig –
    1. 1 Tiefbassbereich reinigen (Audio-Signal kurz solo abhören)
    1. 2 im Stereopanorama verteilen
    1. 3 Lautstärkepegel einstellen
    1. 4 Das Audio-Signal mit dem Equalizer bearbeiten, wenn
      1. 1 dieses störende Frequenzen besitzt (treten die störenden Frequenzen nur zeitweise auf, z.B. bei bestimmten Akkorden, nehmt einen dynamischen EQ)
      1. 2 dieses ein anderes wichtigeres Audiosignal verdeckt (Hörperspektive zu den wichtigeren Audiosignalen verlagern. Frequenzverdeckung heraushören). Konntest du eine Faderposition finden, die es dir ermöglicht, dass alle Frequenzen des Elements so gut zu hören sind, wie du es möchtest? Lässt die neue Audiospur die wahrgenommene Frequenzverteilung der vorherigen Audiospur hauptsächlich unberührt? Nein? EQ anwenden.
    1. 5 Artikel: Reverb-Effekt / Hall-Effekt: Einstellen, Einsetzen, Erklärung. Hall einstellen. Du kannst später, wenn du also noch mehr Audio-Signale hinzugefügt hast, gerne nachjustieren.
    1. 6 Artikel: Delay- / Echo-Effekt richtig einsetzen und einstellen. Falls notwendig, Delay einstellen. Du kannst später gerne nachjustieren.
    1. 7 Artikel: Tutorial: Parallele Kompression und/oder Erweiterte parallele Kompression. Die Drums, die Instrumente und/oder der Gesang im Referenzsong klingen größer, detailreicher und/oder haben mehr Punch? Parallele Kompression anwenden. Vor allem aber transientenreiche Instrumente wie Schlagzeug, Percussion, Klavier und Akustikgitarren profitieren von so einer Bearbeitung.
    1. 8 Artikel: Verzerrung (Distortion) und Sättigung (Saturation) in der Musik (Audio) anwenden. Falls notwendig, Verzerrung / Distortion bei den neu hinzugefügten Audio-Signalen hinzufügen. Vergleiche hier am besten mit dem Referenzsong.
    1. 9 Artikel: Tutorial: Triggern / Sound-Layering in der Musik (Audio). Fehlt einigen Drums im Vergleich zum Referenzsong Attack (Punch; Anschlag der Note), Sustain (eine längere Ausklingphase), Tiefe oder hohe Frequenzen oder Raumanteile (Hall / Reverb)? Sound-Layering ist oft die bessere Methode, als das Sample irgendwie mit EQ, Kompressor und anderen Effekten zu verbiegen.
    1. 10 Artikel: Phasenverschiebung in der Musik (Audio). Ist das hinzugefügte Audio-Signal ähnlich (z.B. mehrere Kick-Samples, Snare-Samples, Gitarren, Bässe usw.) wie ein bereits eingefügtes Audio-Signal, achte auf die Phase. Beachte, dass die Phase auch beim echten Instrument oder echtem Schlagzeug, das mit mehreren Mikrofonen aufgenommen wurde,  auftreten kann.

3. Letzte Phase beim Abmischen / Mixing:

  1. Artikel: Lautstärke Automation. Musik weckt Emotionen. Diese Emotionen können mit Lautstärke Automation verstärkt werden. Je nach Songabschnitt können wir im letzten Schritt beim Abmischen (Mixing) die Aufmerksamkeit des Hörers für verschiedene Elemente im Mix eine bestimmte Zeit erhöhen. Hier entscheidet dein Groove-Gefühl. Außerdem ist es empfehlenswert, die Lautstärke Automation beim Master-Fader, wie im Artikel beschrieben, durchzuführen.
  2. Ist der Mix fertig, macht erst einmal eine Pause. Ihr habt euch jetzt einen Kaffee oder ein Eis verdient. Tipp: Ein Eiskaffee schmeckt auch hervorragend! Anschließend hört euch den Song noch einmal in Ruhe an. Vergleicht diesen noch einmal mit dem Referenzsong. Gerne auch mit mehreren aktuellen Songs. Passt hierbei unbedingt die Lautstärke an. In der Praxis müsst ihr den gemasterten Referenzsong leiser machen bzw. an die Lautstärke eurer Mischung anpassen. Falls es noch Verbesserungspotenzial gibt, bearbeitet noch einmal die jeweiligen Spuren. Es ist übrigens ganz normal, dass man im Laufe der Mischung noch einmal zu einer bearbeiteten Spur zurückgeht und diese noch einmal bearbeitet. Habt ihr eine Spur bearbeitet, muss es also nicht die finale Entscheidung sein.

Empfehlenswert ist es zudem, am Schluss verschiedene Gruppenspur-Kombinationen anzuhören, z.B. nur die Drum-Gruppe mit dem Bass oder die Gitarren mit dem Gesang oder die Drums mit dem Gesang oder alle Spuren bis auf Gesang. Oft fällt einem dann noch die eine oder andere Sache auf.

Fazit: Schritt für Schritt richtig abmischen

Wenn ihr euch beim Mixing sicher fühlt, könnt ihr sehr gerne euren eigenen Weg gehen. Jeder Toningenieur hat seine eigene Vorgehensweise. Die Mixing-Checkliste soll nur eine Orientierung sein. Sie soll euch helfen – egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittene – das Abmischen zu erlernen und zu verbessern. Alle Artikel unter Tonstudio Wissen in der Kategorie Abmischen lernen werden dadurch noch einmal zusammengefasst. So vergesst ihr keinen Schritt.

Wer eine ausführlichere Erklärung zu einem Schritt haben möchte, klickt einfach den entsprechenden Artikel-Link an. Wie gefällt euch die Anleitung? Schreibt sehr gerne einen Kommentar dazu. Ich freue mich wirklich sehr über jeden Kommentar von euch. Es fehlt ein Punkt in der Checkliste oder ihr habt einen Verbesserungsvorschlag? Schreibt auch gerne dazu einen Kommentar. Tonstudio Wissen wird ständig optimiert und verbessert – auch bestehende Artikel. Nur so kann für euch bestmöglich das Wissen über einen hervorragende Klangqualität vermittelt werden.

Euch hat die Checkliste geholfen? Sehr gerne dürft ihr auch die Checklise mit euren Freunden und Musikbegeisterten über Facebook oder Twitter teilen. Herzlichen Dank.

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