Mastering: Summenbearbeitung bereits beim Abmischen nutzen

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Jeder Musiker sucht ständig nach neuen Tipps und Tricks, um seine Produktionen wie die von seiner Lieblingsband klingen zu lassen. Um den letzten Glanz aus einem Song herauszukitzeln, arbeiten viele Toningenieure schon während (!) des Abmischens mit Equipment / Software, die im Summenkanal eingeschliffen wird.

Grundsätzlich werden dabei möglichst hochwertige Kompressoren und EQs (Equalizer) genutzt (werden auch für das Mastering genutzt). Entsprechende Hardwaregeräte sind sehr teuer. Glücklicherweise sind die Software-Emulationen mittlerweile von der Qualität so gut, dass wir dafür nicht unbedingt die Hardware benötigen.

Doch welche Plugins sind für die Summe geeignet? Wann soll ich diese im Summenkanal / Masterkanal meines Softwaremixers hinzufügen? Gibt es noch weitere Tipps und Tricks?

Summenkompressor und Summen-EQ möglichst früh im Summenkanal einfügen

Es gibt Musiker, die zuerst ihren Song komplett mischen und anschließend einen Kompressor und einen EQ im Summenkanal einsetzen, um den Song noch zu verfeinern. Vor allem der Kompressor bringt dann aber keinen Vorteil! Dieser Mix klingt einfach nur komprimiert.

Die bessere Methode:

  1. Nehme 2 (maximal 3) Elemente im Mix, die die meiste Aufmerksamkeit vom Hörer bekommen und vorne im Mix stehen sollen. Meistens sind das der Gesang, der Bass und/oder die Drums. Bei den Drums meistens auch nur Kick (Bassdrum) und Snare. Übrigens kann der Hörer bei einem Song nur maximal 3 Elemente gleichzeitig wahrnehmen.
  2. Falls notwendig, bearbeite die Elemente mit einem EQ, sodass keine störenden Frequenzen vorhanden sind und es ganz okay klingt.
  3. Jetzt füge den Summen-Kompressor und –EQ ein. Stelle beide ein. Gleich mehr dazu. Denke daran, dass das Gehör schnell ermüdet. Hörst du alles nicht mehr so genau heraus? Mache eine Pause von 15 Minuten.

Alle weiteren Arbeiten am Mix erledigst du nun mit dem Einfluss von Summen-Kompressor und Summen–Equalizer. Wie soll ich den Kompressor und EQ richtig einstellen? Welcher Kompressor und EQ eignet sich für das Mastering? Dazu nun in den nächsten Abschnitten mehr. Wir beginnen mit dem Kompressor.

Summenkompressor einstellen

Die zu hörenden Audiosignale sollten nicht komprimiert klingen, sondern sich eher zu einer Einheit zusammenfügen. Sobald du den Kompressor auf Bypass (Kompressor ist nicht aktiv) stellst, sollten die einzelnen Audiosignale auseinanderfallen.

Es darf mit dem Summen-Kompressor noch nicht einmal komprimiert und schon gar nicht gequetscht klingen. Dazu wähle moderate Einstellungen: 1 bis 2 dB Komprimierung, eine niedrige Ratio von 2:1 bis 4:1.

Beim Einstellen des Attacke- und Release-Reglers hilft es, in dem Moment etwas stärker zu komprimieren. Das heißt, den Threshold mehr als nötig zu verringern. Dadurch ist es einfacher, die beiden Regler entsprechend des Songs einzustellen. Anschließend stelle den Threshold wieder auf eine moderate Einstellung zurück (1-2 dB Komprimierung).

Zum Vergleich höre dir deinen Referenztrack an. Vergiss dabei nicht, die Lautstärke des Referenzsongs auf den aktuellen RMS-Pegel (Einheit dBVU) deines Mixes anzupassen (RMS-Pegel? Mehr dazu unter Der richtige Pegel beim Aufnehmen (Recording)). Eventuell benötigt der Kompressor noch einmal eine Feinjustierung.

Während du abmischst schalte den Summen-Kompressor ab und zu aus und wieder an. Achte darauf, ob es auch nur ansatzweise beim Anschalten des Kompressors pumpt. Wenn ja, ist der Kompressor zu stark eingestellt. Der Kompressor ist richtig eingestellt, wenn es noch nicht einmal komprimiert klingt. Sobald du ihn ausschaltest, zerfällt jedoch dein Mix in seine Einzelteile.

Abmischen mit dem Einfluss des Summen-Kompressors

Das frühe Komprimieren hat den Vorteil, dass du gegen den Kompressor arbeitest. Das klingt im ersten Moment wie ein Nachteil, ist es aber nicht. Wenn du beispielsweise im Refrain den Gesang im Mix anheben möchtest, besteht ohne Kompressor die Gefahr, dass der Gesang sich zu weit von den übrigen Signalen entfernt. Die Verbindung zu den übrigen Instrumenten ist nicht mehr so gegeben. Wenn du den Gesang mit einem Summen-Kompressor anhebst, verdichtet der Kompressor den gesamten Mix mehr. Es klingt dann etwas druckvoller und kompakter. So muss das sein!

Außerdem hat dein Mix dann insgesamt etwas weniger Signalspitzen. Dadurch hat es danach der Mastering-Engineer einfacherer, deinen Mix lauter zu kriegen. Das Ergebnis wird besser klingen.

Welchen Kompressor in der Summe?

Falls du nicht schon einen Lieblingskompressor für diese Aufgabe hast, möchte ich dir ein paar Empfehlungen geben. Sicherlich gibt es noch weitere gute Kompressoren, die für die Summe geeignet sind.

  • Slate Digital Virtual Buss Compressors: Hierbei handelt es sich um gleich 3 Kompressoren in einem Plugin. Jeder Kompressor hat einen anderen Charakter. Vor allem den FG-GREY benutze ich öfters.
3 tolle Mastering-Kompressoren in einem Plugin: Slate Digital VBC
  • UAD Neve 33609: Diese Software-Emulation eignet sich hervorragend, den gesamten Mix zu verdichten.
  • Vertigo VSC-2 von Plugin Alliance (das gleiche Plugin ist auch für die UAD erhältlich): Diesen Kompressor gibt es auch als Hardware. Dafür wird man Geld im vierstelligen Bereich los. Als Plugin ist er deutlich günstiger und kommt sehr nah an das Original heran – vor allem beim Kompressionsverhalten.
  • HOFA IQ-EQ: Der HOFA IQ-EQ ist wie ein Channelstrip und bietet auch einen Kompressor. Sofern Oversampling von x8 eingestellt ist, leistet er gute und saubere Arbeit im Summensignal.

Du hast einen Favoriten, der hier nicht aufgeführt ist? Lass es uns wissen, schreibe einen Kommentar.

Summen-EQ einstellen

Höre dir beim Einstellen des EQs deinen Referenztrack bei gleicher Lautstärke an. Welche Frequenz bzw. Frequenzen fehlt den Elementen? Welche EQ-Einstellungen kommen dem Sound deines Referenztracks ein Stück näher? Einige Toningenieure benutzen auch Standardeinstellungen beim Master-Equalizer, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben. In der Regel werden Bässe und Höhen angehoben.

Eine gute Hilfestellung, um die richtigen Frequenzen „anzupacken“, bietet der HOFA IQ Analyser. Dieser besitzt eine Energy-Kurve. Die Energy-Kurve stellt die durchschnittliche RMS-Frequenzkurve dar. Die durchschnittliche RMS-Frequenzkurve ist viel Aussagekräftiger als eine Peak-Kurve. RMS ist die gefühlte Lautstärke. So wie es unsere Ohren wahrnehmen. Mehr zum Thema Spectrum Analyzer.

Durch das frühe EQing des Summenkanals ergeben sich 2 Vorteile:

  • In den einzelnen Kanälen wirst du subtilere EQ-Einstellungen wählen, da durch den EQ im Masterkanal schon jedes Audiosignal eine leichte Anhebung der Bässe und Höhen hat.
  • Da alle Audiosignale gemeinsam durch den EQ im Summenkanal gehen, fügen sich alle Signale besser zu einer Einheit zusammen.

Welchen EQ in der Summe?

Ich möchte dir einige EQ-Plugins nennen, die ich bereits in der Summe im Einsatz hatte und die den Mix aufwerten. Es gibt sicherlich noch weitere gute EQ-Plugins für die Summe. Vielleicht hast du sogar schon deinen persönlichen Lieblings-EQ für die Summe gefunden. Schreibe einen Kommentar und lass es uns wissen. In der Regel setze ich auch oft mehr als einen EQ in der Summe ein. Hier nun ein paar Empfehlungen:

  • UAD Pultec Passive EQ (EQP-1A): Vor allem der neue und überarbeitete Pultec von Universal Audio klingt herausragend. Er wertet den Mix bereits auf, wenn du ihn nur anschaltest. Empfehlenswert ist es, den Low-Frequency-Regler auf 100 Hz Band und den High-Frequency-Regler auf 10 kHz Band einzustellen und die beiden Frequenzen mit den Boost-Regler zu boosten.
Der UAD Pultec von Unviersal Audio ist für mich die beste Pultec-Emulation!

Eine gute Entscheidung ist es, den Bandwidth-Regler zwischen 7 und 8 einzustellen sowie die Höhen etwas mehr zu boosten. Die Höhen klingen beim Boosten zu heftig? Dann probiere doch das 12- oder 16 KHz-Band aus.

Bereits der Vorgänger Pultec-Pro Legacy klingt schon sehr gut. Auch dieser wertet den Mix auf, ohne einen Regler anzufassen (Default-Setting). Die Legacy-Plugins gibt es beim Kauf der Hardware dazu. Die Hardware ist notwendig, damit die Universal-Audio-Plugins funktionieren. Er fungiert also als Kopierschutz. Außerdem werden die Plugins ausschließlich auf der Hardware berechnet.

Um die Plugins – u.a. den Pultec oder Massive Passive – von Universal Audio nutzen zu können, benötigst du eine zusätzliche Hardware. Ich nutze für meinen Windows-Rechner, wie in der Abbilung zu sehen, die UAD-2 Satellite.
  • UAD Manley Massive Passive: Die Hardware ist fast unbezahlbar. Zum Glück gibt es die Emulation von UAD. Sie klingt herausragend. Er bringt eine sehr schöne Färbung in deinem Mix.
Unter den ganzen Plugins ist es einer der besten Summen-EQs: UAD Manley Passive von Universal Audio.
  • Plugin Alliance Elysia Museq: Dieser Master-EQ benötigt zwar relativ viel Rechenleistung, färbt den Sound beim Erhöhen der Frequenzen aber zusätzlich sehr edel. Die Hardware liegt preislich im vierstelligen Bereich.
Equalizer als Plugin gibt es fast so viele wie der berühmte Sand am Meer. Mastering-EQs als Plugin mit einer edlen Färbung vor allem in den Höhen gibt es jedoch erstaunlich wenig. Eine Alternative oder Ergänzung zum Massive Passive ist der Elysia Museq. Der Elysia Museq kostet als Hardwaregerät knapp 5.000 €! Plugin Alliance hat den Summen-EQ als Plugin emuliert. Auch das Plugin färbt den Klang sehr hochwertig.
  • BAX-EQ (Plugin Alliance; auch für die UAD): Die Hardware ist von Dangerous Music. Dieser EQ färbt nicht. Seine Stärke sind seine breiten Filter. Auf diese Weise kannst du in 0,5-dB-Schritten die verschiedenen vordefinierten Frequenzen anheben, ohne dass es bearbeitet klingt. Wunderbar! Den BAX-EQ benutze ich öfters zusätzlich zu einem edlen und färbenden EQ.
Erst als Hardware, nun auch als Plugin: der Dangerous BAX EQ.
  • Plugin Alliance Bx_digital V3: Der Vorgänger Bx_digital V2 war auch bereits sehr gut! Der Bx_digital färbt die Frequenzen nicht, allerdings arbeitet er sehr transparent. Er bietet eine M/S-Funktion (die Mitten und Seiten (M/S) im Stereopanorama können getrennt bearbeitet werden) und hat einen sehr schönen Transparenten Width-Regler, mit dem man den Mix noch schön breit klingen lassen kann (empfehlenswert ist es, den Width-Regler auf 141% einzustellen). Auch dieser EQ ist neben einem färbenden EQ sehr zu empfehlen.
  • HOFA IQ-EQ V3: Dieser Kanal-EQ lässt sich auch sehr gut in der Summe einsetzen. Dazu einfach das Oversampling in den Einstellungen auf x8 einstellen. Zudem kannst du diesen u.a. auf den M/S-Modus stellen und die Mitten sowie Seiten getrennt einstellen. Nur die Seiten mit einem 8 kHz Shelve erhöhen? Mit dem M/S-Modus kein Problem. Er fügt zwar wie der Bx_digital V3 keinen Glanz hinzu, arbeitet aber sehr neutral, transparent und sauber – ohne Artefakte.

Erst der Kompressor, dann der Equalizer?

Grundsätzlich ist es im Softwaremixer einfach, die Reihenfolge der Plugins zu tauschen. So kann man schnell die beste Reihenfolge herausfinden. Ich füge den EQ oft hinter den Kompressor ein. Warum? Wenn ich den EQ bei 60 Hz anhebe, möchte ich auch, dass die 60 Hz um 2 dB angehoben werden.

Würde ich den EQ vor den Kompressor einfügen und die 60 Hz um 2 dB anheben, dann würde der Kompressor jedes Mal, wenn bei 60 Hz viel passiert, die 2-dB-Anhebung komprimieren. Ich würde also nicht um 2 dB anheben, sondern die Frequenz würde nur so weit angehoben werden, wie der Summen-Kompressor es erlauben würde.

Wird der EQ nach dem Kompressor eingefügt, machen Kompressor und EQ genau das, was sie sollen. Selbstverständlich kann man auch mit der umgekehrten Reihenfolge abmischen. Es klingt dann auf jeden Fall anders. Letztendlich ist es Geschmackssache.

Über Kompressor und EQ hinaus

Es gibt noch weitere Plugins, die den Sound in der Summe veredeln. Hierzu einige Beispiele:

  • UAD Fairchild Tube Limiter Collection: Dieser Kompressor – vor allem in der überarbeitete Version – komprimiert nicht nur das Audiosignal, sondern färbt den Sound auch sehr gut und analog. Wie klingt das? Dazu höre dir einmal auf der UAD-Seite den Klangvergleich an. Dort hörst du das unbearbeitete und das mit dem Fairchild bearbeitete Signal. Ich empfehle hier vor allem, nur die Färbung und nicht die Verdichtung in der Summe zu nutzen. Stelle dazu den Threshold auf 0. Den Anteil der Färbung kannst du mit dem Mix-Regler bestimmen. Für eine leichte Komprimierung kannst du ein weiteres Plugin im Masterkanal einfügen.
  • Waves PuigChild Compressor: Auch Waves hat eine Emulation vom edlen und hochwertigen Fairchild im Angebot. Er färbt den Sound auch sehr schön und verleiht deinen Mix einen analogen Touch. Er klingt anders als der UAD-Fairchild. Einfach mal die Demo ausprobieren. Wie beim UAD ist es empfehlenswert, nur die Färbung dieses Plugins im Masterkanal zu nutzen.
  • UAD Ampex ATR-102 Mastering Tape Recorder: Dieses Plugin emuliert die bekannte Bandmaschine Ampex ATR-102 – und das sehr authentisch. Sie verleiht deinem Mix alle guten Eigenschaften einer Bandmaschine.
  • UAD Studer A800: Noch eine Bandmaschine von der UAD, die im auch Masterkanal deinen Mix aufwertet. Sie klingt im Vergleich zur Ampex weniger höhenreich und hebt dafür etwas mehr die Bässe an. Einfach mal die Demo herunterladen und ausprobieren. Am besten auch zeitgleich eine Demo von der UAD Ampex herunterladen und die beiden Bandmaschinen vergleichen. Es droht dann aber die Gefahr, dass man beide braucht. 😉
  • Slate Digital VTM (Virtual Tape Machine): Auch Firma Slate Digital hat eine tolle Bandmaschine im Angebot. Wie die UAD Bandmaschinen klingt auch diese sehr authentisch. Um die Plugins von Slate Digital zu nutzen, benötigst du zusätzlich den iLok-Kopierschutz. Wie die VTM von Slate Digital gibt es auch diesen iLok-Kopierschutz (ein USB-Stick) beispielsweise bei Thomann zu kaufen.
Eine sehr empfehlenswerte Bandmaschine als Plugin: Slate Digital VTM.
  • Kush Audio Clariphonic DSP mkII (Kopierschutz iLok wird benötigt): Auch dieses Plugin gibt es von der eigenen Firma als Hardware. Die Hardware kostet knapp 2.000 €. Es handelt sich hierbei um einen parallelen Equalizer. Er verleiht Präsenz und Glanz. Aufpassen sollte man bei der Dosierung. Man ist schnell geneigt zu viel reinzudrehen. Beim Einstellen des Clariphonics ist es empfehlenswert, sich zum Vergleich einen Referenzsong in der gleichen Lautstärke anzuhören.
Unbedingt mal für mehr Glanz im Song ausprobieren: Clariphonic Parallel Equalizer. Das Plugin ist aufgrund der wenigen Bedienelemente leicht zu bedienen. Sitzt du schon lange an einem Song, solltest du diesen parallelen EQ nicht einstellen. Es droht dann die Gefahr, dass du zu extreme Einstellungen vornimmst. Dezent eingestellt, kann der Clariphonic aber deinen Mix aufwerten.
  • UAD Prescision Maximizer: Dieses Plugin hebt die Lautstärke des Songs so an, dass die Dynamik noch erhalten bleibt. Außerdem verleiht der Prescision Maximizer dem Sound „Wärme“.
  • Sonnox Oxford Limiter (Native und für die UAD): Diesen Limiter muss man nicht zwingend für seine eigentliche Aufgabe nutzen: dem Limiting. Denn er verbessert den Sound bereits nur beim Anschalten des Plugins, ohne weitere Einstellungen vorzunehmen. Einfach mal ausprobieren und gegebenenfalls den Attack-Regler anpassen oder mal auf den maximalen Wert einstellen.
  • Sonnox Oxford TransMod (Native und für die UAD): Mit diesem Plugin kannst du u.a. die Attack der Transienten hervorheben. Deinem gesamten Mix fehlt im Vergleich zum Referenzsong der Druck / Punch? Der TransMod ist nicht nur für die einzelnen Kanäle sehr gut geeignet, sondern auch in der Summe! Füge den TransMod mal im Masterkanal ein und erhöhe den Attack-Regler, um deinen Mix insgesamt mehr Punch zu geben.

Welche Plugins sind die besten für das Mastering?

Ok, das sind ziemliche viele Plugins, die hier empfohlen werden. Welche brauche ich nun wirklich? Das ist immer davon abhängig, was deinem Sound fehlt und was dein persönlicher Geschmack ist. Lade dir dazu die Demos herunter und probiere es aus.

Umgekehrt heißt es auch nicht, wenn du alle oder einige Plugins davon besitzt, dass dein Mix automatisch hervorragend klingt. Gute Plugins im Masterkanal einzusetzen ist ein Schritt von vielen, um einen guten Sound zu erreichen. Beachte also auch die anderen Artikel auf Tonstudio-Wissen.de im Bereich Abmischen lernen.

Für einen guten Mix ist es außerdem sehr wichtig, dass die ausgewählten bzw. aufgenommenen Sounds schon sehr gut klingen und zueinander passen. Zum Schluss dazu noch ein weiser Spruch:

Ein Mischpult ist kein Klärwerk.

Fazit: Kompressor und EQ früh in der Summe einfügen

Verwende bereits früh beim Mixing in der Summe Kompressor und EQ. Diese sollten hochwertig sein. Das heißt, sie sollten keine unschönen Artefakte dem Mix hinzufügen und am besten noch den Sound eine edle Note verleihen. Der Mix klingt ohne Kompressor und/oder EQ besser? Dann entfernen die entsprechenden Plugins einfach wieder. Die hier aufgeführten Plugins dienen dir als Entscheidungshilfe. Bei einem Kauf dieser Plugins machst du nichts falsch, um deinen Song im Masterkanal aufzuwerten. Es gibt natürlich noch weitere tolle Kompressor- und EQ-Plugins, die im Summenkanal (als Masterkette) eine tolle Figur machen.

Du kennst noch einen tollen Kompressor und/oder Equalizer oder andere Plugins für die Summe (Master)? Gerne kannst du dafür die Kommentarfunktion nutzen und deine persönlichen Lieblingsplugins für den Masterkanal nennen. Wenn dir der Artikel gefällt und weitergeholfen hat, würde ich mich auch über das Teilen über Facebook, Twitter und Google+ freuen. Die entsprechenden Buttons befinden sich oben und unten im Artikel. Herzlichen Dank.

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