Im vorherigen Artikel ging es um hochwertige Hardware fürs Mastering – klanglich oft beeindruckend, aber auch entsprechend kostspielig. Nicht jeder kann oder möchte mehrere tausend Euro in analoges Equipment investieren. Genau hier kommen die besten Mastering Plugins ins Spiel: Sie haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und erreichen heute eine Qualität, die in vielen Fällen kaum noch von Hardware zu unterscheiden ist. Gleichzeitig bieten sie eine Flexibilität, die im Mastering oft sogar überlegen ist.
Auch wenn DAWs wie Cubase, Logic Pro, Pro Tools, FL Studio oder Ableton Live bereits solide interne Tools mitbringen, gilt im Mastering ein einfacher Grundsatz: Wenn du das Maximum aus einem Song herausholen willst, solltest du auch das bestmögliche Werkzeug nutzen. Deshalb greifen viele auf spezialisierte Drittanbieter-Plugins zurück, die den Sound oft noch musikalischer, transparenter und kontrollierter formen. In diesem Artikel zeige ich dir meine Top 11 Mastering Plugins – Werkzeuge, die in modernen Produktionen wirklich den Unterschied machen können.
Test und Empfehlungen für das Mastering
Welche Plugins sind aber nun besonders gut für das Mastering geeignet? Im Folgenden werden nun meine Plugin-Favoriten für das Mastering aufgezeigt. Diese habe ich ständig im Einsatz und wurden intensiv genutzt. Daher ist die Topliste nicht nur eine Empfehlung, sondern gleichzeitig ein Test. Entscheidet ihr euch für diese Plugins, habt ihr die nötige Voraussetzung, um ein hervorragendes Master zu erstellen.
Schaut euch die Liste in Ruhe an und überlegt, was eurem Master noch fehlt. Welches Plugin könnte in der aufgeführten Liste dafür hilfreich sein?
Sehr wichtiger Hinweis: Neben den aufgeführten Plugins solltet ihr erst einmal die Basis für einen professionellen Sound schaffen. Ihr solltet
- eine optimierte Raumakustik und
- sehr gute Studiomonitore
besitzen. Vor allem die sehr gute Raumakustik ist unabdingbar für einen sehr guten Sound. Denn Studiomonitore können nur so linear klingen, wie es auch dein Raum bzw. Homestudio oder Mastering-Studio ist. Es steht dir nur wenig Budget zur Verfügung? Man muss sich auch nicht gleich alles auf einmal anschaffen.
Wie du es selbst einrichten kannst, wird in dem Artikel gezeigt.
Leider wird bei Plugins viel mehr Geld ausgegeben als bei den Studiomonitore und vor allem bei der Raumakustik. Gute Plugins leisten gute Arbeit für deinen Mix. Doch wenn du aufgrund von falsch aufgestellten Studioboxen und einem unbehandelten Raum (Akustik) nicht genau hörst, was du machst, helfen dir auch die guten Plugins nicht, deinen Mix zu verbessern. Spare also lieber an den Plugins!
Keinen Platz für ein eigenes Mastering-Studio mit einer genialen Raumakustik? Nicht gleich traurig sein! Eine gute Alternative ist das Abmischen mit Kopfhörern.
So, und nun zur Top-13-Liste der – für mich – besten Plugins. Die aufgeführte Reihenfolge hat nichts mit einer Platzierung zu tun.
1 Voxengo Elephant

Mastering-Ingenieure bekommen grundsätzlich den Auftrag, einen Song lauter zu machen – so laut wie die andere kommerzielle Musik oder noch lauter. Ob laut tatsächlich immer gut ist, wird in einem späteren Artikel in der Anleitung Mastering lernen aufgezeigt. Wie bekomme ich den Song professionell laut? Naheliegend wäre es, einfach den Fader in der Summe höher zu fahren. Das geht aber nur so lange gut, bis der Spitzenpegel nicht die 0 dBfs (ausgeschrieben Dezibel Full Scale) überschreitet. Der Song verzerrt dann nämlich.
Das Gefährlich hierbei ist, dass bei kleinen Überschreitungen die Verzerrung noch nicht sofort dramatisch wahrgenommen wird. Meistens klingt dann nur die Snare im Song etwas abgewürgter, weil Transienten fehlen. Unser Ziel sollte aber nicht sein, den Klang zu verschlechtern. Also brauchen wir ein Plugin, mit dem der Spitzenpegel nicht überschreitet werden kann. Normalerweise wird hierfür ein Limiter eingesetzt. Ein hervorragender Limiter und super empfehlenswert ist der FabFilter Pro-L2.
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Eine klasse Alternative, die ich sehr gerne nutze, ist der Voxengo Elephant. Der Elephant ist vor allem als Soft Clipper empfehlenswert. Das heißt, wir können den Elephant so einstellen, dass der Pegel über 0 dBfs geht. Da wir aber beim dem Plugin mit Oversampling arbeiten, hören wir den verzerrten Pegel nicht und der Song klingt beim Erhöhen der Lautstärke nicht, wie bei vielen anderen Limitern, so gequetscht.
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2 Manley Stereo Variable Mu Limiter Compressor

Der Manley Stereo Variable Mu Limiter Compressor ist für mich weit mehr als nur ein Kompressor – er ist ein fester Bestandteil meines Sounds. Kaum ein Mix verlässt mein Studio, ohne dass dieser Compressor auf der Summe oder einzelnen Spuren zum Einsatz kommt. Er verleiht Produktionen diese warme, edle Tiefe und sorgt gleichzeitig für eine unglaubliche musikalische Verdichtung, ohne den Mix kaputt zu drücken. Genau das macht ihn so besonders: Durch die sogenannte „Variable Mu“-Röhrenschaltung reagiert die Kompression extrem weich und organisch. Je stärker das Signal komprimiert wird, desto sanfter arbeitet die Regelung – dadurch bleiben Dynamik, Emotion und Natürlichkeit erhalten, während der Mix gleichzeitig größer, dichter und professioneller klingt. Kein Wunder, dass die originale Hardwareversion seit Jahrzehnten als absolute High-End-Legende in den besten Studios der Welt gilt.
Die originale Hardware des Manley Stereo Variable Mu Limiter Compressor gehört preislich zur absoluten Oberklasse und kostet mehrere tausend Euro – genau deshalb war ich unglaublich begeistert, als ich die Möglichkeit hatte, mit der Software-Version zu arbeiten und diesen legendären Sound in meinen eigenen Produktionen einzusetzen. Über die Jahre habe ich meine ganz persönlichen Lieblingssettings entwickelt, die für mich in nahezu jedem Mix funktionieren und sofort mehr Glue, Wärme und Kontrolle bringen. Genau diese Einstellungen und meine komplette Herangehensweise zeige ich detailliert im E-Book, damit du den Sound ebenfalls direkt in deinen Produktionen anwenden kannst.
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3 UAD Precision K-Stereo

Der UAD Precision K-Stereo ist eines dieser Tools, das für mich oft den entscheidenden Unterschied zwischen einem guten und einem wirklich beeindruckenden Mix macht. Ich liebe es, wie dieses Plugin einem Song sofort mehr Größe, Tiefe und Räumlichkeit verleihen kann, ohne dabei künstlich oder übertrieben zu wirken. Gerade im Master oder auf atmosphärischen Elementen sorgt der K-Stereo für dieses luxuriöse, offene Stereo-Bild, das man sonst oft nur von großen High-End-Produktionen kennt. Viele meiner Mixe wirken erst durch dieses Plugin richtig lebendig und emotional – breit, dreidimensional und gleichzeitig unglaublich sauber.
Das Besondere am UAD Precision K-Stereo ist seine spezielle Methode der Stereo-Bearbeitung. Anders als klassische Stereo-Imager arbeitet er nicht einfach nur mit künstlicher Verbreiterung oder Phasenverschiebungen, sondern analysiert die räumlichen Informationen des Signals sehr musikalisch und intelligent. Dadurch können Elemente breiter und größer wirken, ohne dass die Mitte an Kraft verliert oder der Mix instabil wird. Genau diese transparente Arbeitsweise macht ihn für mich so wertvoll – der Mix bleibt natürlich, bekommt aber gleichzeitig diese moderne, cineastische Weite, die ich persönlich in vielen Produktionen liebe.
4 Manley Massive Passive

Der Manley Massive Passive ist für mich einer der musikalischsten Equalizer überhaupt und inzwischen aus meinen Mixes kaum noch wegzudenken. Fast jeder Song läuft bei mir irgendwann durch diesen EQ, weil er etwas schafft, das nur wenige Plugins oder Hardwaregeräte können: Er formt den Klang unglaublich weich, edel und gleichzeitig detailreich, ohne jemals hart oder steril zu wirken. Durch seine passive Röhrenschaltung arbeitet der Massive Passive extrem musikalisch – Anhebungen wirken offen und luxuriös, während Absenkungen den Mix trotzdem natürlich und lebendig lassen. Genau diese Kombination aus Wärme, Tiefe und High-End-Charakter macht ihn seit Jahren zu einer absoluten Legende in professionellen Studios weltweit. Die originale Hardwareversion kostet mehrere tausend Euro und zählt zu den exklusivsten analogen EQs überhaupt.
Besonders liebe ich am Manley Massive Passive, wie subtil und gleichzeitig wirkungsvoll er einen gesamten Mix verändern kann. Oft reichen schon kleine Eingriffe in den Höhen oder Low-Mids, damit ein Song plötzlich größer, teurer und emotionaler klingt. In der Praxis nutze ich ihn beispielsweise gerne, um dem Master mehr Luft zu geben oder Instrumenten mehr Tiefe und Wärme zu verleihen, ohne dass der Mix überbearbeitet klingt. Genau wie ich dabei vorgehe, welche Frequenzen ich in der Praxis bearbeite und wie ich den EQ konkret in einem Beispielsong einsetze, zeige ich Schritt für Schritt detailliert im E-Book.
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5 HOFA IQ-Analyser

Ein Analyzer ist für das Mastering unabdingbar – nicht nur für Anfänger. Ein Analyzer zeigt den Anteil der Frequenzen in einem Song an. Kann das nicht ein Mastering-Ingenieur heraushören? Ja. Und letztendlich sollte auch immer sein Gehör entscheiden, ob der Song klasse klingt oder verbesserungswürdig ist. Aber (!) mit einem Analyzer fällt einem doch noch das eine oder andere Detail auf. Es ist kein Nachteil, wenn man auch nochmal mit den Augen prüft, ob es im Frequenzgang noch Auffälligkeiten gibt. Sehr tiefe Frequenzen (unter 30 Hz) können beispielweise viele Studiomonitore nicht wiedergeben. Hat der Song dort Energie? Frage den Analyzer!
Es gibt viele Analyzer. Warum arbeite ich mit dem Analyzer von HOFA? Weil dieser neben einer guten Auflösung eine Energie-Kurve besitzt. Die Energie-Kurve zeigt den durchschnittlichen RMS-Pegel an. Der Energie-Kurve ist grundsätzlich aussagekräftiger als die Peak- oder Hold-Kurve, da sie auch die Zeitdauer berücksichtigt. Die Energie-Kurve zeigt eher das an, was auch unser menschliches Gehör wahrnimmt. Nähere Informationen und Erklärungen zum Thema unter Spectrum Analyzer in der Mixing-Anleitung.
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6 UAD Pultec EQP-1A

Der Pultec EQP-1A ist eine echte Legende der Audiowelt. Seit Jahrzehnten steht dieser Equalizer in den größten Studios der Welt und hat den Sound unzähliger ikonischer Alben geprägt. Kaum ein Toningenieur spricht nicht mit Begeisterung über den berühmten „Pultec-Sound“ – und das vollkommen zurecht. Seine musikalischen, besonders breiten EQ-Kurven verleihen Signalen eine beeindruckende Wärme, seidige Höhen und gleichzeitig einen kraftvollen, runden Bassbereich.
Genau diese breiten Eingriffe machen den Effekt sofort hörbar: Der Mix wirkt größer, offener und plötzlich deutlich hochwertiger. Selbst kleine Anpassungen können einem Song dieses luxuriöse, fertige Gefühl geben, das man direkt mit professionellen Produktionen verbindet. Für extrem chirurgische oder dezente Eingriffe ist der Pultec allerdings nicht gedacht – seine Stärke liegt genau darin, Sound emotionaler, größer und musikalischer zu machen.
Ein UAD Pultec EQP-1A auf der Summe ist für mich fast immer eine Bereicherung. Oft reichen schon minimale Einstellungen, damit ein Mix sofort mehr nach einem fertigen Song klingt – offen, warm und gleichzeitig präsent, wie man es von modernen Spotify- oder Album-Produktionen kennt. Mittlerweile gibt es zwar viele Emulationen dieses legendären EQs, doch die UAD Pultec EQP-1A gehört für mich klanglich ganz klar zur Spitzenklasse.
Besonders spannend ist dabei: Früher war für viele UAD-Plugins zwingend spezielle Hardware notwendig, doch heute kann man zahlreiche aktuelle UAD-Plugins auch nativ direkt auf dem Computer nutzen – also komplett ohne zusätzliche Hardware. Wer möchte, kann natürlich weiterhin auf die bekannte UAD-Hardware setzen und damit zusätzlich den eigenen Rechner entlasten, aber der legendäre Sound ist inzwischen deutlich einfacher zugänglich geworden.

Im E-Book zeige ich Schritt für Schritt anhand eines echten Beispielsongs, wie ich den Pultec in der Praxis einsetze. Das Besondere dabei: Meine Einstellungen sind seit Jahren nahezu immer dieselben, weil genau diese Kombination den Mix sofort größer, wärmer und professioneller wirken lässt.
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Der Pultec ist in einem günstigen Bundle bei Thomann enthalten.*
7 Gullfoss Master

Der Gullfoss Master ist für mich eines dieser Plugins, bei denen man nach wenigen Sekunden merkt, dass im Mix plötzlich mehr Klarheit, Tiefe und Balance entsteht. Ich setze ihn unglaublich gerne ein, weil er Songs auf eine fast magische Weise aufräumt, ohne dass sie dabei an Wärme oder Emotion verlieren. Oft hat man im Mix einzelne Frequenzen, die sich gegenseitig maskieren oder bestimmte Elemente unnötig dominant wirken lassen – genau hier greift Gullfoss Master ein und sorgt dafür, dass alles natürlicher, offener und gleichzeitig professioneller klingt. Besonders faszinierend finde ich, dass der Effekt oft sofort hörbar ist: Vocals setzen sich besser durch, Instrumente bekommen mehr Platz und der gesamte Song wirkt plötzlich teurer und moderner.
Das Besondere am Gullfoss Master ist seine intelligente Arbeitsweise. Anders als klassische Equalizer arbeitet das Plugin nicht mit festen Frequenzeinstellungen, sondern analysiert das Audiomaterial permanent in Echtzeit. Auf Basis psychoakustischer Algorithmen erkennt es Frequenzbereiche, die das menschliche Gehör als störend oder verdeckt wahrnimmt, und korrigiert diese automatisch – extrem musikalisch und transparent. Dadurch entstehen Mixe, die klarer, ausgewogener und gleichzeitig natürlicher wirken, ohne dass sie überbearbeitet klingen. Genau diese Kombination aus technischer Präzision und musikalischer Transparenz macht Gullfoss Master für mich zu einem der spannendsten modernen Tools im Mastering-Bereich.
8 Sonnox Oxford Limiter

Der Sonnox Oxford Limiter ist für mich eines dieser Plugins, das in nahezu keinem Mix fehlen darf. Allerdings nutze ich ihn nicht primär, um maximale Lautheit herauszuholen, sondern vor allem, um den Klang eines Songs insgesamt hochwertiger, dichter und kontrollierter wirken zu lassen. Genau darin liegt für mich seine große Stärke: Der Mix fühlt sich plötzlich stabiler, runder und gleichzeitig moderner an, ohne dass die Musik ihre Emotion oder Natürlichkeit verliert. Besonders faszinierend finde ich, wie viel besser und sauberer vor allem die Transienten klingen – also die kurzen, impulsartigen Spitzen von Drums, Percussion oder Anschlägen. Kicks wirken definierter, Snares bekommen mehr Präsenz und der gesamte Mix fühlt sich dadurch direkter, klarer und professioneller an, ohne jemals hart oder überkomprimiert zu wirken.
Technisch sorgt der Sonnox Oxford Limiter dafür, dass Pegelspitzen intelligent kontrolliert werden und der Mix insgesamt ausgeglichener wirkt. Anders als viele aggressive Limiter erhält er dabei die Klarheit und Dynamik des Songs erstaunlich gut. Die spezielle Verarbeitung analysiert Transienten und Spitzen extrem präzise, wodurch der Mix dichter und gleichzeitig sauber bleibt. Genau deshalb eignet er sich für mich perfekt als finales Klang-Tool auf der Summe. Über die Jahre habe ich dabei feste Einstellungen entwickelt, die ich tatsächlich in fast jedem Mix verwende, weil sie sofort für mehr Glue, Kontrolle und eine hochwertigere Gesamtwirkung sorgen. Genau diese Einstellungen und meine komplette Vorgehensweise zeige ich detailliert im E-Book.
9 The God Particle

Der The God Particle ist im Kern kein „einfaches“ Effekt-Plugin, sondern eine komplette Mix-Bus-Kette, die mehrere Prozesse kombiniert, um einen fertigen Mastering-ähnlichen Sound zu erzeugen. Im Hintergrund arbeitet eine fest abgestimmte Signalkette aus EQ, Sättigung (Saturation), Dynamikbearbeitung (Compression/Clipping-ähnlich) und Limiting. Diese Module greifen ineinander, sodass das Plugin nicht wie einzelne Werkzeuge klingt, sondern wie ein zusammenhängender „Sound-Engine“-Prozess.
Die eigentliche Magie passiert dabei in der internen Kombination: Zuerst wird das Signal leicht harmonisch angereichert (Saturation), wodurch zusätzliche Obertöne entstehen und der Mix voller wirkt. Danach sorgt eine dynamische Bearbeitung dafür, dass Peaks kontrolliert und Elemente dichter zusammengeführt werden. Anschließend formt ein subtiler EQ den Gesamtklang, bevor ein Limiter die Lautheit stabilisiert und Spitzen einfängt. Alles ist so abgestimmt, dass diese Schritte extrem musikalisch ineinandergreifen und der Eindruck entsteht, als würde der gesamte Mix „professionell gemastert“ werden – obwohl du in Wahrheit eine feste, vorgebaute Signal-Kette nutzt, die genau auf diesen Effekt optimiert ist.
Den EQ und Limiter nutze ich bei dem Plugin nie.
The God Particle Herstellerseite
10 Brainworx bx_digital V3

Der bx_digital V3 ist für mich ein absolut fester Bestandteil im Mastering – ich setze ihn nahezu immer auf der Summe ein. Und das aus einem ganz bestimmten Grund: Er ermöglicht mir eine extrem präzise Kontrolle über das gesamte Frequenzbild und das Stereo-Signal, ohne dabei den Charakter des Mixes zu verfälschen. Gerade durch die Mid/Side-Bearbeitung kann ich die Mitte und die Stereoseiten unabhängig voneinander formen, wodurch der Mix sofort klarer, breiter und gleichzeitig stabiler wirkt – aber eben auf eine sehr transparente, musikalische Art. Genau dieses Gefühl von Kontrolle ohne Eingriff in die Emotion macht ihn für mich so unverzichtbar im Mastering-Prozess.
Wichtig ist dabei: Ich nutze im bx_digital V3 keine ständig wechselnden Ansätze, sondern eine feste Einstellung, die immer gleich bleibt. Diese ist über Jahre entstanden und wird bewusst nicht verändert, weil sie in unzähligen Projekten zuverlässig für die gewünschte Balance, Tiefe und Stereo-Definition sorgt. Es ist also kein „Experimentieren“, sondern ein klar definierter Workflow, der sich bewährt hat. Genau diese feste Einstellung zeige ich im E-Book anhand eines Beispielsongs im Detail – inklusive Erklärung, warum sie so stabil funktioniert und welchen Effekt sie im gesamten Mastering tatsächlich auf den Mix hat.
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11 Ozone
Der iZotope Ozone ist für mich einer der wichtigsten Bausteine im gesamten Mastering-Prozess – ich setze ihn tatsächlich nahezu immer auf der Summe ein. Was ich an Ozone so schätze, ist dieses Gefühl von „fertigem Sound“: Der Mix bekommt sofort mehr Tiefe, mehr Lautheit und vor allem diese polierte, moderne Klarheit, die man von professionellen Releases kennt. Egal ob es um EQ, Dynamik, Stereo-Imaging oder Limiting geht – Ozone bündelt alles in einer durchdachten Kette, die den Song nicht nur lauter, sondern vor allem runder, größer und emotionaler wirken lässt.
Besonders beeindruckend ist für mich, wie kontrolliert und gleichzeitig musikalisch der iZotope Ozone arbeitet. Jede Bearbeitung greift ineinander, sodass der Mix nicht auseinandergezogen wird, sondern wie aus einem Guss klingt. Genau deshalb nutze ich ihn so regelmäßig im Mastering – er liefert zuverlässig diesen finalen „Major-Release“-Charakter, ohne dass man jeden Schritt kompliziert neu erfinden muss. Wie ich Ozone konkret in meinen Projekten einsetze, zeige ich im E-Book anhand eines Beispielsongs.
Fazit: Diese Plugins sind hervorragend für das Mastering geeignet
Welche Plugins sind eigentlich für das Mastering geeignet? Zu viele Hersteller? Zu viele Angebote? Du siehst im „Plugin-Dschungel“ nicht mehr durch? Dieser kleine Test bzw. Ratgeber hilft dir bei deiner Kaufentscheidung. Bei den aufgeführten Plugins macht ihr nichts falsch.
Schaut euch die Liste in Ruhe an und überlegt, was eurem Master noch fehlt. Welches Plugin könnte in der aufgeführten Liste dafür hilfreich sein? Du kennst noch weitere Plugins, die richtig toll für das Mastering sind? Lass es uns wissen. Kommentare sind willkommen.
Du bist mitten in diesem Artikel gelandet? Im Bereich Mastering lernen auf Tonstudio Wissen werden alle Mastering-Schritte detailliert, anschaulich und verständlich, wie in einem guten Buch, erläutert. So kannst du dir das gesamte Wissen über das Mastering kostenlos aneignen oder Tonstudio Wissen als Nachschlagewerk nutzen.
Im E-Book werden übrigens noch weitere gute Mastering-Plugin-Alternativen aufgezeigt. Außerdem wird dort aufgezeigt, wie ich meine Mastering-Kette aufbaue.
Dir hat der Artikel Mastering-Plugins geholfen? Gerne kannst du es weitersagen. Herzlichen Dank!
























Hallöle!
Ich würde die Plugin-Charts gerne mit den Plugins von Tokyo Dawn Labs erweitern.
1. TDR Feedback Compressor für parallele Kompression, nicht nur beim Mastern.
2. TDR Nova Dynamic Equalizer für paralleles Equalizing im parametrischen Multiband Modus.
Bevor ich an dieser Stelle anfange groß zu erklären und Gefahr laufe mich zu verzetteln, empfehle ich euch lieber von vornherein den Selbsttest. Diese Plugins sind KOSTENLOS auf der Seite
https://www.tokyodawn.net/tokyo-dawn-labs/
erhältlich. Einfach mal testen, es lohnt sich wirklich!!!
Groove on
Hallo Didi,
dem kann ich nur zustimmen. Tokyo Dawn Recordss (kurz TDR) machen sehr gute kostenlose Plugins!
Auch der TDR VOS Slick Eq ist klasse!
Mit freundlichen Grooves
Tonstudio Wissen