Kann ein einzelner Software-Synthesizer die Musikproduktion nachhaltig verändern? Auf den ersten Blick klingt diese Behauptung übertrieben. Doch genau diesen Eindruck hinterlässt SuperStarSaw – der neue Synthesizer von Native Instruments, entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Produzent A. G. Cook. Statt lediglich einen weiteren virtuellen Analogsynth auf den Markt zu bringen, verfolgt Native Instruments einen ungewöhnlichen Ansatz: Ein kompletter Produktionsstil wird erstmals als eigenständiges Instrument umgesetzt.
Gerade das macht SuperStarSaw so spannend. Während viele Hersteller neue Synthesizer mit immer mehr Oszillatoren, Filtern oder Modulationsmöglichkeiten ausstatten, konzentriert sich SuperStarSaw auf einen Sound, der die moderne Popmusik der vergangenen Jahre entscheidend geprägt hat. Die charakteristischen, extrem breiten Supersaw-Flächen von Künstlern wie Charli XCX, Caroline Polachek oder Beyoncé waren bislang oft nur mit komplexem Layering, mehreren Plugin-Instanzen und viel Erfahrung reproduzierbar. Jetzt genügt dafür ein einziges Instrument.
Doch ist SuperStarSaw wirklich der nächste große Wurf von Native Instruments oder handelt es sich lediglich um einen clever vermarkteten Signature-Synth? Wir haben uns das Konzept genauer angesehen, vergleichen ihn mit den wichtigsten Konkurrenten und werfen einen Blick darauf, welche Auswirkungen dieses Plugin auf die Zukunft der Musikproduktion haben könnte.
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Was ist SuperStarSaw?
Mit SuperStarSaw wagt Native Instruments etwas, das in der Plugin-Welt erstaunlich selten vorkommt: Statt einen universellen Synthesizer zu entwickeln, entsteht ein Instrument, das gezielt um einen bestimmten Produktionsstil herum aufgebaut wurde.
Im Mittelpunkt steht der berühmte Supersaw-Sound. Seit den späten 90er-Jahren gehört er zu den wichtigsten Klangbausteinen elektronischer Musik. Ob Trance, EDM, Hyperpop oder moderner Mainstream-Pop – kaum ein anderer Synthesizer-Sound erzeugt derart breite, emotionale und gleichzeitig druckvolle Klangflächen.
Das Problem dabei: Wirklich überzeugende Supersaws entstehen selten durch einen einzelnen Oszillator. Produzenten kombinieren häufig mehrere Synthesizer, verschiedene Unison-Einstellungen, zusätzliche Chorus-Effekte, Stereo-Verbreiterungen und komplexe Automationen. Dieser Workflow kostet nicht nur Zeit, sondern verlangt auch viel Erfahrung.
Genau hier setzt SuperStarSaw an.
Anstatt Anwender dazu zu zwingen, mehrere Plugins zu verschalten, bildet das Instrument diesen gesamten Produktionsprozess intern nach. Das Ergebnis wirkt weniger wie ein klassischer Synthesizer und eher wie ein fertiges Produktionswerkzeug.
Dieser Unterschied mag zunächst klein erscheinen, könnte aber langfristig erhebliche Auswirkungen auf moderne Musikproduktionen haben.
Warum sprechen plötzlich alle Produzenten darüber?
Die Aufmerksamkeit rund um SuperStarSaw kommt nicht zufällig.
Native Instruments veröffentlicht zwar regelmäßig neue Kontakt-Libraries oder Updates für bestehende Produkte, doch ein komplett neuer Software-Synthesizer war in den vergangenen Jahren eher die Ausnahme.
Viele Produzenten hatten bereits befürchtet, dass sich das Unternehmen künftig hauptsächlich auf sein bestehendes Portfolio konzentrieren würde.
Mit SuperStarSaw sendet Native Instruments nun ein anderes Signal:
Innovation soll wieder eine größere Rolle spielen.
Hinzu kommt die Person hinter dem Projekt.
A. G. Cook gehört inzwischen zu den einflussreichsten Produzenten der modernen Popmusik. Während viele Signature-Produkte prominente Namen lediglich als Marketinginstrument nutzen, basiert SuperStarSaw tatsächlich auf seinem jahrelang entwickelten Produktionsworkflow.
Das macht einen entscheidenden Unterschied. Hier wurde kein vorhandener Synthesizer mit einem Künstlerlogo versehen. Vielmehr wurde versucht, den kreativen Prozess eines erfolgreichen Produzenten in Software zu übersetzen.
Dieser Ansatz erinnert eher an spezialisierte KI-Werkzeuge als an klassische Musiksoftware. Immer häufiger beobachten wir in der Musikbranche einen Wandel: Nicht mehr möglichst viele Funktionen entscheiden über den Erfolg eines Plugins, sondern intelligente Werkzeuge, die einen kreativen Prozess vereinfachen. SuperStarSaw passt exakt in diese Entwicklung.
Die Technik hinter SuperStarSaw

Technisch betrachtet wirkt SuperStarSaw zunächst überraschend einfach. Genau darin liegt jedoch seine Stärke. Anstatt dutzende Oszillatormodelle anzubieten, konzentriert sich Native Instruments vollständig auf einen Klangcharakter.
Herzstück sind zwei unabhängige Oszillatorbänke mit jeweils 16 Sägezahn-Oszillatoren. Allein dadurch entstehen bereits enorme Klangdichten. Interessant wird es jedoch beim sogenannten X/Y-Morpher.
Während klassische Synthesizer oft zwischen Presets umschalten oder Parameter automatisieren, erlaubt SuperStarSaw fließende Übergänge zwischen vier komplett unterschiedlichen Klangzuständen.
Für Live-Performances eröffnet das völlig neue Möglichkeiten. Ein einziger Regler kann beispielsweise einen warmen Pad-Sound langsam in einen aggressiven Hyperpop-Lead verwandeln. Solche Übergänge mussten bislang oft über mehrere Automationsspuren programmiert werden.
Hinzu kommen musikalische Hilfen wie:
- Chord-Modus
- Scale-Unterstützung
- Quantisierung
- kontrollierte Dissonanzen
- Per-Voice-Glide
- Stereo-Offset
Gerade diese Funktionen zeigen, dass sich SuperStarSaw weniger an klassische Sounddesigner richtet. Stattdessen unterstützt das Plugin Produzenten dabei, möglichst schnell musikalisch interessante Ergebnisse zu erzeugen.
Das ist ein Trend, den wir inzwischen auch bei KI-gestützten Musiktools beobachten. Software soll nicht mehr nur Klänge erzeugen. Sie soll kreative Entscheidungen unterstützen.
Warum A. G. Cook als Entwickler entscheidend ist
Viele Signature-Produkte scheitern daran, dass der prominente Name kaum Einfluss auf die eigentliche Entwicklung hatte. Bei SuperStarSaw scheint das anders gewesen zu sein.
Laut Native Instruments arbeitete A. G. Cook rund zwei Jahre lang gemeinsam mit den Entwicklern an dem Instrument. Dabei wurden offenbar sogar originale Produktionsprojekte analysiert.
Das erklärt, warum sich SuperStarSaw nicht wie ein gewöhnlicher Synthesizer anfühlt. Er bildet nicht nur einzelne Sounds nach. Er bildet Denkweisen nach. Das ist ein entscheidender Unterschied. Cook gehört zu den Produzenten, die moderne Popmusik maßgeblich verändert haben.
Seine Produktionen verzichten oft auf klassische Regeln. Stattdessen entstehen extrem dichte Klanglandschaften mit bewusst überzeichneten Harmonien, ungewöhnlichen Tonhöhenbewegungen und permanenten Klangveränderungen. Genau diese Eigenschaften finden sich im Konzept von SuperStarSaw wieder.
Das Instrument versucht nicht, möglichst authentisch analoge Synthesizer zu imitieren. Es möchte moderne Popproduktion beschleunigen. Damit positioniert sich SuperStarSaw in einem Markt, der bislang erstaunlich wenig Konkurrenz kennt.
Vergleich mit Serum, Diva, Pigments und Massive X
Die wohl spannendste Frage lautet:
Braucht die Welt überhaupt noch einen weiteren Synthesizer?
Die Antwort hängt stark davon ab, welche Zielgruppe man betrachtet.
Xfer Serum
Serum gilt seit Jahren als Standard für EDM, Dubstep und moderne elektronische Musik. Seine größte Stärke liegt im Wavetable-Synthese-System. Nahezu jeder Parameter lässt sich umfangreich modulieren.
Allerdings verlangt Serum auch einiges an Erfahrung. Wer einen überzeugenden Hyperpop-Sound erzeugen möchte, muss häufig zahlreiche Modulationen, Effekte und Layer kombinieren.
SuperStarSaw verfolgt den gegenteiligen Ansatz. Hier stehen Geschwindigkeit und musikalischer Workflow im Mittelpunkt. Viele Sounds gelingen innerhalb weniger Minuten.
u-he Diva
Diva gilt für viele Produzenten als Referenz, wenn es um analoge Wärme geht. Kaum ein Software-Synthesizer klingt derart organisch. Doch genau darin liegt auch seine Einschränkung.
Diva möchte klassische Hardware emulieren. SuperStarSaw dagegen verfolgt keinen Retro-Gedanken. Sein Fokus liegt vollständig auf modernen, digitalen Produktionen. Beide Instrumente konkurrieren daher kaum direkt miteinander.
Arturia Pigments
Pigments gehört derzeit zu den vielseitigsten Synthesizern überhaupt. Wavetables, Granularsynthese, additive Verfahren und virtuelle Analogsynthese treffen hier auf eine beeindruckende Modulationsarchitektur.
Für Sounddesigner ist Pigments nahezu ein Paradies. Für Produzenten, die möglichst schnell einen bestimmten Signature-Sound benötigen, kann diese Vielfalt jedoch auch bremsen. Genau hier setzt SuperStarSaw an. Weniger Möglichkeiten. Aber dafür schneller am Ziel.
Massive X
Eigentlich hätte Massive X genau diese Rolle übernehmen sollen. Als Nachfolger des legendären Massive erwarteten viele Produzenten einen neuen Branchenstandard.
Technisch ist Massive X hervorragend. Seine komplexe Oberfläche schreckt jedoch bis heute viele Anwender ab. SuperStarSaw könnte deshalb genau jene Produzenten ansprechen, die weniger programmieren und mehr Musik produzieren möchten.
Auswirkungen auf Produzenten und modernes Sounddesign
Die Veröffentlichung von SuperStarSaw könnte weit über die Einführung eines neuen Plugins hinausgehen. Tatsächlich steht der Synthesizer exemplarisch für einen Wandel, der sich seit einigen Jahren in der Musiksoftware-Branche abzeichnet: Weg von maximaler Komplexität – hin zu spezialisierten Werkzeugen, die einen ganz bestimmten Sound oder Workflow perfektionieren.
Noch vor zehn Jahren galt: Je mehr Funktionen ein Synthesizer bot, desto attraktiver war er für professionelle Produzenten. Heute sieht die Realität oft anders aus. Musik entsteht schneller, Release-Zyklen werden kürzer und Produzenten arbeiten parallel an Projekten für Streaming-Plattformen, Social Media oder Werbekampagnen. Zeit ist zur wertvollsten Ressource geworden.
Genau hier trifft SuperStarSaw einen Nerv.
Statt sich stundenlang durch Modulationsmatrizen, Effektketten und Layering-Techniken zu arbeiten, liefert das Plugin in wenigen Sekunden einen Sound, der bereits erstaunlich nah an modernen Pop-Produktionen liegt. Für viele Musiker dürfte genau das den größten Reiz ausmachen.
Der Trend zu „Instant Creativity“
SuperStarSaw steht stellvertretend für eine neue Generation kreativer Werkzeuge.
Die Idee dahinter lautet nicht:
„Du kannst alles machen.“
Sondern:
„Du erreichst dein Ziel deutlich schneller.“
Diesen Ansatz verfolgen inzwischen auch zahlreiche andere Software-Hersteller. Sampling-Engines werden intelligenter, Mixing-Plugins analysieren automatisch das Audiomaterial und KI-gestützte Werkzeuge übernehmen Aufgaben, die früher stundenlange Handarbeit erforderten.
SuperStarSaw überträgt dieses Prinzip erstmals konsequent auf einen ganz bestimmten Klangcharakter.
Das könnte Schule machen.
Es wäre durchaus denkbar, dass künftig weitere Hersteller spezialisierte Instrumente entwickeln, die sich nicht mehr über ihre Syntheseform definieren, sondern über einen bestimmten Produktionsstil.
Statt eines „virtuell-analogen Synthesizers“ kaufen Produzenten dann beispielsweise:
- den perfekten Hyperpop-Synth,
- den idealen Cinematic-Synth,
- den optimalen Afrobeat-Synth,
- oder den ultimativen Drum-&-Bass-Synth.
SuperStarSaw könnte also den Beginn einer völlig neuen Plugin-Kategorie markieren.
Zukunftsprognose: Wird SuperStarSaw zum neuen Industriestandard?
Natürlich wäre es verfrüht, SuperStarSaw bereits heute als neuen Branchenstandard zu bezeichnen. Dennoch sprechen einige Entwicklungen dafür, dass Native Instruments hier einen äußerst cleveren Zeitpunkt gewählt hat.
Die Musikproduktion befindet sich aktuell in einer Phase grundlegender Veränderungen. Streaming-Plattformen verändern Hörgewohnheiten. TikTok beeinflusst Songstrukturen.
Künstliche Intelligenz automatisiert immer mehr Produktionsschritte. Und Produzenten veröffentlichen heute deutlich mehr Musik als noch vor wenigen Jahren. All diese Entwicklungen führen zu einer entscheidenden Frage:
Wie kann Software kreatives Arbeiten beschleunigen, ohne Kreativität zu ersetzen?
SuperStarSaw liefert darauf eine interessante Antwort. Das Plugin nimmt Produzenten keine Entscheidungen ab. Es reduziert lediglich die technische Hürde. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Gerade deshalb könnte sich das Instrument langfristig etablieren. Nicht weil es spektakulär neue Syntheseformen bietet. Sondern weil es einen bestehenden Workflow erheblich vereinfacht.
Sollte sich dieses Konzept durchsetzen, dürfte SuperStarSaw rückblickend als einer der Synthesizer gelten, die den Fokus der Branche verändert haben.
Auswirkungen auf Native Instruments nach der Übernahme durch inMusic
Mindestens ebenso spannend wie der Synthesizer selbst ist die strategische Bedeutung seiner Veröffentlichung. Native Instruments befand sich in den vergangenen Jahren in einer schwierigen Phase.
Zahlreiche Nutzer kritisierten, dass sich Innovationen fast ausschließlich auf Kontakt-Libraries oder kleinere Updates beschränkten. Gleichzeitig entwickelte sich der Markt rasant weiter. Arturia investierte massiv in Pigments. u-he blieb mit Diva und Zebra eine feste Größe. Xfer Serum dominierte weiterhin zahlreiche elektronische Genres.
Mit der Übernahme durch inMusic eröffnet sich für Native Instruments nun eine neue Perspektive.
Zum Konzern gehören unter anderem Marken wie Akai Professional, Moog Music, Denon DJ, M-Audio und Alesis. Diese gebündelte Expertise könnte künftig deutlich enger verzahnt werden – etwa durch gemeinsame Software-Plattformen, tiefere Hardware-Integration oder neue hybride Produktionslösungen.
SuperStarSaw wirkt in diesem Zusammenhang wie ein erstes Ausrufezeichen.
Der Synthesizer vermittelt den Eindruck:
Native Instruments möchte wieder Trends setzen, statt ihnen hinterherzulaufen.
Sollte dieser Kurs beibehalten werden, könnte das Unternehmen in den kommenden Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen.
Wo liegen die Schwächen?
Bei aller Begeisterung lohnt sich auch ein kritischer Blick. SuperStarSaw ist bewusst spezialisiert. Genau das macht seine Stärke aus. Gleichzeitig bedeutet diese Spezialisierung aber auch Einschränkungen.
Wer einen universellen Allround-Synthesizer sucht, wird vermutlich weiterhin zu Pigments, Serum oder Massive X greifen. Ebenso richtet sich SuperStarSaw klar an moderne Pop-, Hyperpop- und elektronische Produktionen.
Für klassische Rock-, Jazz- oder Vintage-Sounds existieren deutlich geeignetere Instrumente. Ein weiterer Punkt betrifft die langfristige Entwicklung. Sollte Native Instruments den Synthesizer regelmäßig erweitern – etwa durch neue Oszillatormodelle, zusätzliche Morphing-Konzepte oder kreative Effektmodule –, könnte SuperStarSaw deutlich an Vielseitigkeit gewinnen.
Bleibt das Plugin hingegen statisch, besteht die Gefahr, dass sich der anfängliche Hype mit der Zeit abschwächt.
Unsere Meinung
SuperStarSaw fühlt sich erstaunlich anders an als viele Neuerscheinungen der vergangenen Jahre. Nicht, weil die Technik revolutionär wäre. Sondern weil die Entwickler ein konkretes Problem gelöst haben.
Produzenten mussten bislang erhebliche Zeit investieren, um genau diesen modernen Pop-Sound zu erzeugen. Jetzt genügt oft ein einziges Instrument. Das erinnert an Entwicklungen in anderen Kreativbranchen.
Auch dort gewinnen Werkzeuge, die komplexe Prozesse vereinfachen, zunehmend an Bedeutung. SuperStarSaw folgt genau dieser Philosophie. Deshalb dürfte das Plugin nicht nur Fans von A. G. Cook interessieren, sondern viele Produzenten, die ihren Workflow effizienter gestalten möchten.
Fazit: Einer der spannendsten Synthesizer der letzten Jahre
SuperStarSaw ist weit mehr als ein weiteres Signature-Plugin.
Es steht sinnbildlich für einen Paradigmenwechsel in der Musiksoftware.
Anstatt Produzenten mit immer neuen Funktionen zu überfordern, konzentriert sich Native Instruments auf eine zentrale Frage:
Wie lässt sich ein ikonischer Sound schneller, intuitiver und musikalischer erzeugen?
Die Antwort fällt überzeugend aus.
Der Synthesizer kombiniert einen klaren Fokus mit einem modernen Bedienkonzept und einer Klangästhetik, die den aktuellen Pop-Sound maßgeblich geprägt hat. Gerade der X/Y-Morpher, die musikalischen Assistenzfunktionen und die enge Zusammenarbeit mit A. G. Cook verleihen dem Instrument eine Eigenständigkeit, die vielen Neuerscheinungen fehlt.
Natürlich ersetzt SuperStarSaw keine universellen Klangmaschinen wie Pigments oder Serum. Das will er aber auch gar nicht. Seine Stärke liegt in der Spezialisierung – und genau darin könnte sein größter Wettbewerbsvorteil liegen.
Unsere Prognose: Sollte Native Instruments den Synthesizer konsequent weiterentwickeln und das Konzept durch regelmäßige Updates ausbauen, besitzt SuperStarSaw das Potenzial, sich in den kommenden Jahren als Referenzwerkzeug für modernen Pop, Hyperpop und elektronische Produktionen zu etablieren. Vielleicht wird er nicht der Synthesizer für alles – aber sehr wahrscheinlich einer der Synthesizer, die man künftig immer häufiger in professionellen Projektdateien finden wird.
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FAQ
Was ist SuperStarSaw?
SuperStarSaw ist ein Software-Synthesizer von Native Instruments, der gemeinsam mit Produzent A. G. Cook entwickelt wurde. Er konzentriert sich auf moderne Supersaw-Sounds für Pop, Hyperpop und elektronische Musik.
Was kostet SuperStarSaw?
Der Synthesizer ist für 99 Euro erhältlich.
Für welche Musikgenres eignet sich SuperStarSaw?
Vor allem für Pop, Hyperpop, EDM, Future Pop, Synthpop, Dance, elektronische Musik sowie atmosphärische Film- und Game-Soundtracks.
Ist SuperStarSaw besser als Serum?
Nicht grundsätzlich. Serum bleibt die vielseitigere Wavetable-Plattform. SuperStarSaw punktet dagegen mit einem schnelleren Workflow und einem klar definierten Signature-Sound.
Lohnt sich SuperStarSaw für Anfänger?
Ja. Gerade Einsteiger profitieren davon, dass viele komplexe Sounddesign-Schritte bereits im Instrument angelegt sind und schnell zu professionell klingenden Ergebnissen führen.
Wird SuperStarSaw regelmäßig erweitert?
Zum Start gibt es dazu noch keine konkreten Aussagen. Sollte Native Instruments den bisherigen Kurs fortsetzen, sind zusätzliche Presets, Funktionen und Optimierungen jedoch wahrscheinlich.
Ist SuperStarSaw ein neuer Standard?
Das lässt sich heute noch nicht sicher sagen. Das Konzept trifft jedoch einen aktuellen Branchentrend: spezialisierte Werkzeuge, die kreative Workflows vereinfachen. Genau deshalb könnte sich SuperStarSaw langfristig als feste Größe in modernen Pop-Produktionen etablieren.

























