Behringer D Mini jetzt bestellbar: Wird das der spannendste 99-Euro-Synthesizer des Jahres?

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Der lange angekündigte Behringer D Mini ist endlich vorbestellbar. Nach Jahren der Entwicklung und mehreren öffentlichen Teasern erscheint der kompakte Analogsynthesizer nun erstmals als fertiges Produkt. Mit drei analogen Oszillatoren, Ladder-Filter, integriertem Sequencer und einem Preis von gerade einmal 99 Euro dürfte der D Mini nicht nur Einsteiger ansprechen.

Die spannendere Frage lautet jedoch: Ist der D Mini lediglich ein weiterer günstiger Synthesizer oder könnte Behringer hier einen echten Preis-Leistungs-Hit gelandet haben?

Behringer D Mini bei Thomann anschauen.*

Vom „Model D Soul“ zum D Mini

Behringer D Mini – kompakter analoger Synthesizer im Minimoog-Stil mit drei Oszillatoren, Ladder-Filter und integriertem 16-Step-Sequencer. Das ultra-kompakte Desktop-Design richtet sich an Einsteiger, Live-Performer und Produzenten mit kleinem Setup.

Wer die Entwicklung von Behringer-Synthesizern in den letzten Jahren verfolgt hat, dürfte sich an den Namen „Model D Soul“ erinnern. Unter dieser Bezeichnung wurde das Projekt erstmals vorgestellt.

Nun erscheint das Instrument offiziell als D Mini und reiht sich in Behringers kompakte Mini-Serie ein. Dabei orientiert sich der Hersteller klanglich klar am legendären Minimoog-Konzept, verzichtet aber auf den Anspruch, eine exakte Kopie des Originals zu liefern.

Stattdessen verfolgt Behringer einen anderen Ansatz: möglichst viel klassischer Analog-Sound in einem extrem kompakten und preiswerten Format.

Behringer D Mini: Die wichtigsten Features

Trotz des niedrigen Preises bietet der D Mini eine überraschend umfangreiche Ausstattung.

Drei analoge Oszillatoren

Das Herzstück bilden drei analoge VCOs.

Diese lassen sich für:

  • klassische Unison-Sounds
  • verstimmte Leads
  • fette Bass-Sounds
  • dreistimmige paraphone Klänge

verwenden.

Zusätzlich stehen verschiedene Intervall-Modi sowie Ringmodulation zur Verfügung.

Ladder-Filter im Moog-Stil

Für viele Synthesizer-Fans dürfte das Filter das eigentliche Highlight sein.

Der D Mini nutzt ein analoges Ladder-Filter, das klanglich an die berühmten Moog-Schaltungen erinnert. Genau diese Filtercharakteristik war über Jahrzehnte für den warmen, druckvollen Sound zahlreicher Klassiker verantwortlich.

Ob der D Mini das Original vollständig erreicht, wird sich erst in ausführlichen Tests zeigen. Die ersten Klangbeispiele lassen jedoch auf einen überraschend erwachsenen Sound schließen.

Integrierter Sequencer

Anders als viele klassische Minimoog-Nachbauten verfügt der D Mini über einen integrierten Motion-Sequencer.

Dieser bietet:

  • 16 Steps
  • Bewegungsaufzeichnung von Parametern
  • acht Speicherplätze

Gerade für elektronische Musik, Live-Performances und spontane Jam-Sessions ist das ein deutlicher Mehrwert.

Kompaktes Format

Behringer D Mini Rückseite hat nicht die kompakte Anschlusssektion mit USB-C-Stromversorgung, MIDI-In sowie Sync In/Out für die Integration in moderne Studio- und Live-Setups auf der Rückseite, sondern oben auf der Bedienoberfläche. Trotz Mini-Format bleibt der Synth flexibel anschließbar.

Wie die übrigen Instrumente der Mini-Serie setzt auch der D Mini auf ein besonders kleines Gehäuse.

Die Stromversorgung erfolgt über USB-C. Hinzu kommen:

  • MIDI-Eingang
  • Sync In/Out
  • Parametersteuerung über NRPN und CC
  • Datensicherung per Bulk Dump

Dadurch lässt sich der Synth problemlos in moderne Setups integrieren.

Behringer D Mini vs. Behringer Model D

Die vermutlich wichtigste Frage vieler Käufer lautet:

Sollte man zum D Mini oder zum bekannten Behringer Model D greifen?

Vorteile des D Mini

  • deutlich günstiger
  • integrierter Sequencer
  • extrem kompaktes Format
  • einfacher Einstieg
  • ideal für mobile Setups

Vorteile des Model D

  • semi-modulare Architektur
  • umfangreiche Patchbay
  • flexiblere Klanggestaltung
  • näher am klassischen Minimoog-Konzept

Wer tief ins Sounddesign einsteigen möchte, wird vermutlich weiterhin zum Model D greifen.

Für viele Musiker dürfte der D Mini jedoch die praktischere und deutlich günstigere Lösung sein.

Für wen eignet sich der D Mini?

Der neue Synthesizer richtet sich nicht in erster Linie an Puristen.

Interessanter dürfte er für folgende Zielgruppen sein:

Einsteiger

Für 99 Euro erhält man einen vollwertigen analogen Synthesizer mit drei Oszillatoren. Das ist selbst im Jahr 2026 noch bemerkenswert.

Produzenten elektronischer Musik

Bässe, Leads und Sequenzen gehören zu den Stärken klassischer Minimoog-Schaltungen. Genau hier fühlt sich auch der D Mini zuhause.

Live-Performer

Dank kompakter Bauweise und USB-C-Stromversorgung eignet sich der Synth hervorragend für mobile Setups.

Sound-Tüftler mit kleinem Budget

Nicht jeder möchte mehrere Hundert Euro für einen Analogsynthesizer ausgeben. Der D Mini bietet einen günstigen Einstieg in die Welt klassischer Analog-Sounds.

Kann ein 99-Euro-Synth wirklich überzeugen?

Diese Frage wird vermutlich viele Musiker beschäftigen.

Natürlich darf man keine Verarbeitung oder Ausstattung auf dem Niveau deutlich teurerer Instrumente erwarten. Auch die semi-modularen Möglichkeiten des Model D fehlen vollständig.

Dennoch wirkt das Gesamtpaket erstaunlich attraktiv.

Drei analoge Oszillatoren, Ladder-Filter und Sequencer findet man in dieser Preisklasse nur selten. Gerade Einsteiger erhalten hier einen unkomplizierten Zugang zu klassischen Synthesizer-Sounds, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.

Preis und Verfügbarkeit

Der Behringer D Mini kann ab sofort vorbestellt werden.

Der aktuelle Preis liegt bei rund 99 Euro. Ein konkreter Liefertermin wurde bislang noch nicht bestätigt, erste Händler rechnen jedoch mit einer Verfügbarkeit in den kommenden Monaten.

Fazit: Der D Mini könnte einer der interessantesten Budget-Synths 2026 werden

Behringer hat in den vergangenen Jahren zahlreiche analoge Klassiker in moderne und preiswerte Formate gebracht. Der D Mini verfolgt diesen Ansatz konsequenter als viele seiner Vorgänger.

Für gerade einmal 99 Euro erhalten Musiker einen analogen Synthesizer mit drei Oszillatoren, Ladder-Filter, Sequencer und direkter Orientierung am legendären Minimoog-Konzept.

Wer maximale Flexibilität sucht, wird weiterhin beim Model D oder anderen größeren Synthesizern besser aufgehoben sein. Wer jedoch einen kompakten, unkomplizierten und überraschend leistungsfähigen Analogsynthesizer sucht, sollte den D Mini definitiv im Auge behalten.

Auf dem Papier könnte Behringer hier einen der spannendsten Budget-Synthesizer des Jahres 2026 veröffentlicht haben.

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