Bilder von einem Tonstudio sind wirklich beeindruckend: das große Mischpult, die vielen Regler und Knöpfe. Überall blinkt es. Vielleicht hattest du sogar mal die Gelegenheit gehabt, ein Tonstudio live und in Farbe zu sehen. Cool, oder? Heutzutage mischen jedoch immer mehr Musikbegeisterte, egal ob Anfänger oder Profi, ausschließlich „in the box“.
„In the box“ ist in der Musikwelt ein weitverbreitetes Synonym für das Produzieren und Abmischen, das ausschließlich am PC oder Laptop stattfindet. Man verlässt die digitale Ebene also erst gar nicht. Um einen guten Sound aus den Lautsprechern zu zaubern, benötigen wir nicht zwingend die feinen Hardwaregeräte. Ok, ein PC mit Lautsprechern macht nicht so einen imposanten Eindruck wie ein professionelles Tonstudio mit Tonnen von Equipment. Außerdem fehlt das haptische Gefühl beim Drehen der Regler. Das kann eine Maus nicht ersetzen. Sorry, Maus.
Der große Vorteil „in the box“ ist aber, dass mit einem geringen Budget bereits Musik produziert und abgemischt werden kann – und das alles in einer guten Qualität. Zudem ist der sogenannte Recall kinderleicht: Wollen wir später noch einmal den Song bzw. den Mix aufrufen, ist das mit einem PC kein Problem. Wir öffnen die Datei und die exakten Einstellungen werden geladen.
Bei den Hardware-Geräten fehlt dieser Knopf. Toningenieure, die mit Hardware mixen, müssen sich mühsam die Einstellungen der Geräte zu jedem Mix auf einen Zettel notieren. Nur so können sie auch noch nach Jahren den Mix mit allen damals vorgenommenen Einstellungen aufrufen und Änderungen vornehmen. Ein Haufen Arbeit, der viel Zeit kostet. Außerdem ist es schwierig bis unmöglich, bei den Drehreglern ohne Rasterung die exakte Position einzustellen. Es ist also eine gute Idee, das Mixing „in the box“ zu erledigen.

Für das Abmischen „in the box“ brauchst du im Grunde nur „the box“ selbst – also einen PC oder Mac –, dazu ein Audiointerface, eine Musiksoftware (DAW) und Studiolautsprecher. Allerdings ist die Auswahl an Hardware und Software riesig. Den Überblick zu behalten und die passende Kombination für die eigenen Bedürfnisse zu finden, ist daher gar nicht so einfach.
Bevor du dich mit konkretem Equipment beschäftigst, solltest du dir eine grundlegende Frage stellen: Wie ambitioniert möchtest du das Thema Mixing angehen? Je nach Zielsetzung unterscheiden sich die Anforderungen an dein Setup deutlich. Im Folgenden wird daher zwischen zwei Typen unterschieden:
- Hobbymusiker:
Du bist dir noch nicht sicher, ob Mixing langfristig dein Ding ist. Du hast Spaß an Musik und möchtest zunächst einfach ein Gefühl fürs Abmischen entwickeln. - Ambitionierter Musiker:
Du weißt bereits, dass du Mixing ernsthaft betreiben willst und strebst einen professionellen Sound an.
In welche Kategorie würdest du dich einordnen? Im nächsten Abschnitt findest du jeweils passende Empfehlungen und Tipps für beide Ansprüche.
Neben deinem Ziel spielt natürlich auch dein Budget eine wichtige Rolle. Zwar ist „in the box“-Mixing im Vergleich zu früheren, hardwarebasierten Setups deutlich günstiger geworden, dennoch solltest du deine Ausgaben bewusst planen.
Beim PC, der Software oder dem Audiointerface kannst du unter Umständen etwas sparen. Bei Studiolautsprechern oder Kopfhörern hingegen lohnt es sich, nicht zu stark zu kürzen – sie sind entscheidend für eine verlässliche Klangbeurteilung. Ebenso wichtig ist die Raumakustik: Plane unbedingt einen Teil deines Budgets für entsprechende Maßnahmen ein.
Es empfiehlt sich außerdem, zunächst die gesamte Artikelreihe „Homestudio / Tonstudio einrichten“ im Bereich „Abmischen lernen“ zu lesen, bevor du etwas kaufst. So bekommst du ein besseres Gefühl dafür, welche Investitionen auf dich zukommen und welches Equipment wirklich zu deinen Ansprüchen passt.
Grundsätzlich ist es so, dass eine bessere Qualität auch mehr kostet. Schwarze Schafe, die eine schlechte Qualität zu einem hohen Preis bieten, sind mir nicht bekannt.
Los geht’s nun mit ein paar Empfehlungen und Tipps für den Audio-PC.
Audio-PC
Hobbymusiker:
Sicherlich wirst du schon einen PC haben. Ist dieser nicht nur für Büroanwendungen ausgelegt, sondern kannst du außerdem relativ aktuelle Spiele flüssig spielen, sollte die Leistung auch locker für Musikanwendungen ausreichen.
Bei einem Audio-PC ist vor allem die Rechenpower entscheidend – nicht die Grafikkarte. Die Musiksoftware bzw. Musikanwendungen sind nämlich grafisch nicht anspruchsvoll.
Falls dein Rechner für nicht viel mehr als Büroanwendungen ausgelegt ist, solltest du doch in einen neuen Rechner investieren. Auf was du dabei achten solltest, erfährst du im nächsten Abschnitt.
Ambitionierter Musiker:
Wenn du Mixing und Produktion ernsthaft und auf höherem Niveau betreiben möchtest, ist ein dedizierter Audio-PC sehr empfehlenswert – also ein Rechner, der ausschließlich für Musik genutzt wird.
Idealerweise verzichtest du darauf, diesen Computer für alltägliche Internetnutzung zu verwenden. Der Grund: Zusätzliche Software, Hintergrundprozesse und insbesondere Antivirenprogramme können wertvolle CPU-Leistung beanspruchen und die Systemstabilität beeinträchtigen. Genau diese Ressourcen werden jedoch für rechenintensive Audioanwendungen und Plugins benötigt.
Zwar erfordern viele Programme und Plugins heutzutage eine Online-Aktivierung, allerdings bieten die meisten Hersteller auch Offline-Registrierungsverfahren an. Das bedeutet: Dein Musik-PC muss nicht zwingend mit dem Internet verbunden sein. Für die Aktivierung benötigst du dann lediglich einen zweiten Rechner mit Internetzugang, über den du die Registrierung durchführen kannst.
Ein sauber konfiguriertes, schlankes System ohne unnötige Hintergrundprozesse sorgt letztlich für mehr Stabilität, bessere Performance und ein störungsfreies Arbeiten – ein entscheidender Faktor im professionellen Umfeld.

Ob du dich für einen Windows-PC oder einen Mac entscheidest, ist heute in erster Linie eine Frage der persönlichen Vorliebe. Früher galten Apple-Computer im Audiobereich als klar im Vorteil, da sie als besonders stabil und zuverlässig im Umgang mit Musiksoftware angesehen wurden. Diese Unterschiede sind inzwischen jedoch weitgehend verschwunden: Moderne Windows-Systeme laufen in der Praxis ebenso stabil, sofern sie sauber eingerichtet und sinnvoll konfiguriert sind. Systemabstürze oder „schwere Ausnahmefehler“ sind bei aktuellen Setups heute insgesamt selten geworden.
Wichtiger als die Betriebssystemfrage ist die Qualität der Hardware. Von extrem günstigen Computern solltest du eher Abstand nehmen. Diese Systeme sind häufig auf Kosteneffizienz optimiert, nicht auf Stabilität oder Dauerbelastung. Das zeigt sich nicht nur in der Verarbeitung, sondern oft auch in der Systemarchitektur, bei Kühlung, Lautstärke oder der allgemeinen Zuverlässigkeit unter Last – alles Faktoren, die im Audiobereich schnell relevant werden können.
Gleichzeitig lohnt sich auch ein realistischer Blick auf die Investition: Sehr teure Rechner bieten zwar mehr Leistung, sind aber nicht automatisch deutlich langlebiger oder „zukunftssicherer“. In der Praxis ist es oft so, dass sowohl High-End-Systeme als auch gut ausgewählte Mittelklasse-PCs nach etwa 3 bis 5 Jahren technisch veralten – vor allem, weil sich Softwareanforderungen und Plugin-Standards weiterentwickeln.
Daher ist es meist sinnvoller, ein ausgewogenes System zu wählen, das stabil arbeitet und zur eigenen Arbeitsweise passt, statt entweder am absoluten unteren oder oberen Extrem zu investieren.
Sehr gute Erfahrungen habe ich insgesamt mit der Firma HP (Hewlett Packard) gemacht.
Wer mögliche Enttäuschungen von vornherein vermeiden möchte, kann sich direkt für einen spezialisierten Audio-PC entscheiden. Anbieter wie AudionetworX, Steller-Online oder Frost haben sich auf genau solche Systeme für Musikproduktion und Audioanwendungen spezialisiert.
Diese Rechner sind in der Regel teurer als Standard-PCs aus dem Elektronikhandel wie Media Markt oder Saturn, bieten dafür aber einige Vorteile: Die Systeme sind gezielt auf hohe Laststabilität, geringe Latenzen und eine zuverlässige Echtzeit-Performance ausgelegt. Die verbauten Komponenten werden sorgfältig ausgewählt und aufeinander abgestimmt, um typische Probleme im Audiobetrieb möglichst zu vermeiden.
Auch das Thema Lautstärke spielt trotz moderner Technik weiterhin eine Rolle – allerdings auf einem anderen Niveau als früher. Während früher vor allem mechanische Festplatten (HDDs) deutlich hörbare Geräusche verursacht haben, arbeiten heutige SSDs komplett lautlos. Dadurch sind moderne PCs grundsätzlich deutlich leiser geworden. Geräusche entstehen heute hauptsächlich noch durch Lüfter und Kühlsysteme, insbesondere unter hoher CPU- oder GPU-Last.
Spezialisierte Audio-PCs setzen genau hier an: Sie nutzen optimierte Kühlkonzepte und besonders leise Komponenten, um auch unter Belastung möglichst geräuscharm zu bleiben. Gerade im Studio kann das ein wichtiger Vorteil sein, da störende Hintergrundgeräusche bei Aufnahmen vermieden werden.
Ein weiterer Pluspunkt ist der Service: Diese Anbieter kennen die Anforderungen von Musiksoftware sehr genau und bieten in der Regel besseren Support nach dem Kauf als klassische Massenanbieter.
Kurz gesagt: Man zahlt zwar mehr, erhält dafür aber ein System, das bereits konsequent auf Audioanwendungen optimiert ist und im Idealfall einfach zuverlässig arbeitet.
CPU
Wenn du dich für einen vorkonfigurierten Rechner aus dem Elektronikhandel entscheidest, solltest du besonders auf eine leistungsstarke CPU achten. Sie ist das Herzstück deines Systems und bestimmt maßgeblich, wie viele Spuren, Instrumente und Effekte du in einem Musikprojekt gleichzeitig nutzen kannst, ohne dass es zu Aussetzern kommt.
Welche CPUs sind aktuell empfehlenswert?
Statt sich nur auf einzelne Empfehlungen zu verlassen, lohnt sich immer ein Blick auf aktuelle Benchmark-Listen. Diese zeigen die tatsächliche Performance moderner Prozessoren unter realen Bedingungen. Suche dafür einfach nach Begriffen wie „CPU Benchmark 2025“ oder „CPU Vergleich DAW Performance“.
Für die Musikproduktion sind aktuell vor allem CPUs aus der Intel Core 13., 14. und 15. Generation sowie die neueren AMD Ryzen 7000- und 8000/9000-Serien relevant. Beide Hersteller bieten inzwischen sehr starke Prozessoren – die frühere klare Intel-Dominanz ist nicht mehr gegeben.
- Intel punktet oft leicht bei sehr hoher Single-Core-Leistung (wichtig für niedrige Latenzen in DAWs)
- AMD Ryzen bietet häufig ein sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis und viele Kerne für große Projekte
In der Praxis sind beide Plattformen absolut professionell nutzbar.
Warum die CPU so wichtig ist
Eine schwache CPU führt schnell zu Problemen: Sobald viele Plugins, virtuelle Instrumente oder Effekte gleichzeitig laufen, stößt das System an seine Grenzen. Besonders bei großen Projekten mit vielen Spuren kann es dann zu Knacksern, Dropouts oder erhöhten Latenzen kommen.
Kurz gesagt: Wer hier spart, spart am falschen Ende – denn die CPU bestimmt direkt, wie „flüssig“ du arbeiten kannst.
Beispiel: aktuelle Intel-CPUs (Core 13./14. Generation)
Zur Orientierung einige weiterhin häufig eingesetzte Modelle im Audiobereich (Leistung grob von mittel bis sehr hoch):
- Intel Core i5-13500
- Intel Core i5-13600K
- Intel Core i7-13700K
- Intel Core i9-13900K / i9-14900K
(Die neueren 14.-Gen-Modelle sind im Grunde optimierte Refresh-Versionen der 13. Generation.)
P-Kerne und E-Kerne – was bedeutet das?
Intel setzt bei diesen CPUs auf eine Hybrid-Architektur:
- P-Kerne (Performance-Kerne):
Zuständig für rechenintensive Aufgaben wie Audio-Plugins, virtuelle Instrumente und niedrige Latenzen. Sie liefern die eigentliche Hauptleistung. - E-Kerne (Efficiency-Kerne):
Übernehmen Hintergrundaufgaben wie Systemprozesse oder weniger wichtige Threads. Dadurch wird das System effizienter und entlastet die Hauptkerne.
Wenn du eine DAW nutzt (z. B. Ableton Live, Cubase, Logic unter Windows via vergleichbare Workflows, Reaper usw.), dann werden grundsätzlich sowohl P-Kerne als auch E-Kerne genutzt. Entscheidend ist aber wie die Aufgaben verteilt werden.
So läuft das in der Praxis:
- P-Kerne (Performance-Kerne)
Diese werden bevorzugt für alles genutzt, was zeitkritisch ist:- Audio-Processing in Echtzeit
- Plugins (Synths, Effekte)
- niedrige Latenz beim Recording
- „schwere“ Spuren im Projekt
- E-Kerne (Efficiency-Kerne)
Diese übernehmen eher „Nebenarbeit“, z. B.:- Hintergrundprozesse der DAW
- Systemaufgaben von Windows
- Plugin-Management, GUI, Indexing
- weniger kritische Audio-Threads
Moderne Betriebssysteme wie Windows 11 verteilen Aufgaben inzwischen deutlich besser automatisch auf diese Kerntypen, was gerade bei Audioanwendungen zu einer stabileren Performance beiträgt.
Für die Musikproduktion sind heute nicht mehr nur „große Zahlen“ entscheidend, sondern eine gute Gesamtbalance aus Single-Core-Leistung, genügend Kernen und effizienter Systemarchitektur. Sowohl aktuelle Intel- als auch AMD-CPUs bieten dafür sehr gute Voraussetzungen – entscheidend ist eher die konkrete Leistungsklasse als der Hersteller.
Grafikkarte
Die Grafikkarte spielt im Bereich Musikproduktion und Audio-Editing nur eine sehr untergeordnete Rolle. DAWs und Plugins arbeiten überwiegend mit einfachen 2D-Oberflächen, weshalb keine leistungsstarke 3D-Grafikkarte benötigt wird.
In den meisten Fällen reicht bereits die integrierte Grafikeinheit der CPU (iGPU) vollkommen aus. Moderne Prozessoren von Intel und AMD besitzen einen eingebauten Grafikchip, der direkt auf dem Prozessor sitzt. Dieser übernimmt alle grundlegenden grafischen Aufgaben problemlos – etwa das Anzeigen der DAW, Plugin-Fenster oder mehrerer Monitore. Eine separate Grafikkarte ist dadurch oft gar nicht notwendig.
Der Vorteil:
- kein zusätzlicher Stromverbrauch
- keine zusätzliche Wärmeentwicklung
- keine Lüftergeräusche
- weniger potenzielle Fehlerquellen im System
Gerade im Homestudio ist das ein großer Pluspunkt, da jedes unnötige Bauteil auch eine mögliche Geräuschquelle darstellt.
Falls dennoch eine dedizierte Grafikkarte benötigt wird (z. B. für sehr viele Monitore oder spezielle Zusatzanforderungen), sollte sie möglichst schlicht und energieeffizient sein. Wichtig ist dabei nicht die Leistung, sondern Stabilität und Lautstärke.
Ein häufig genanntes Beispiel ist die NVIDIA GeForce GT 1030 (idealerweise in einer passiv gekühlten, also lüfterlosen Variante). Diese ist für Audioanwendungen mehr als ausreichend und arbeitet – je nach Modell – komplett geräuschlos.
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Soundkarte (Audiointerface)
Die klassische „Soundkarte“ im PC-Sinn ist für Musikproduktion heute meist nicht mehr entscheidend. In der Praxis nutzt man stattdessen ein Audiointerface – also ein externes Gerät, das deutlich mehr kann als die integrierte Soundlösung des Computers.
Die im Mainboard verbaute Soundkarte (Onboard-Sound) reicht zwar aus, um Musik zu hören oder Videos abzuspielen, ist für ernsthafte Audioarbeit aber nur eingeschränkt geeignet. Sie hat in der Regel folgende Nachteile:
- höhere Latenzen (Verzögerung zwischen Ein- und Ausgabe)
- schlechtere Wandlerqualität (AD/DA-Konvertierung)
- weniger stabile Treiber
- eingeschränkte Anschlussmöglichkeiten für Mikrofone und Instrumente
Gerade beim Aufnehmen von Gesang oder Instrumenten ist das ein klarer Nachteil, weil du dich beim Einspielen direkt hörst und jede Verzögerung störend wirkt.
Wenn du dich für Audiointerfaces interessierst, kannst du den entsprechenden Link einfach anklicken und dir dort einen passenden Überblick verschaffen. Besonders praktisch: Der Beitrag wird regelmäßig aktualisiert und bleibt dadurch immer auf dem neuesten Stand – genau wie alle Inhalte auf Tonstudio Wissen. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass du mit veralteten Informationen arbeitest.
Das Konzept der Seite ist dabei bewusst wie ein gut strukturiertes Buch aufgebaut: Die Inhalte folgen einer klaren, sinnvollen Reihenfolge, sodass du Schritt für Schritt durch die Themenbereiche Recording, Mixing, Mastering und auch Cubase geführt wirst. Dadurch kannst du dir das Wissen systematisch aufbauen, anstatt dich durch unzusammenhängende Einzelthemen zu kämpfen.
Zusätzlich werden inzwischen auch regelmäßig aktuelle News aus der Musik- und Produktionsbranche integriert. So bleibst du nicht nur beim Lernen auf dem aktuellen Stand, sondern erhältst auch Einblicke in neue Entwicklungen, Tools und Trends.
Warum ein Audiointerface sinnvoll ist
Ein Audiointerface ersetzt die interne Soundkarte im professionellen Workflow vollständig. Es übernimmt die Aufgaben der Audioein- und -ausgabe und ist speziell auf Musikproduktion ausgelegt. Typische Vorteile sind:
- deutlich geringere Latenz
- bessere Klangqualität bei Aufnahme und Wiedergabe
- stabile ASIO-Treiber (unter Windows besonders wichtig)
- Mikrofonvorverstärker in besserer Qualität
- Anschlüsse für XLR, Klinke, Instrumente etc.
Brauche ich als Anfänger wirklich ein Audiointerface?
Für den Einstieg ist ein Audiointerface sehr empfehlenswert, aber nicht zwingend sofort notwendig, wenn du nur erste Schritte in einer DAW machst und noch keine Aufnahmen planst. Spätestens sobald du jedoch:
- Gesang aufnehmen möchtest
- Instrumente einspielen willst
- oder mit Echtzeit-Monitoring arbeitest
…ist ein Audiointerface praktisch unverzichtbar. Eine klassische interne Soundkarte spielt im modernen Homestudio kaum noch eine Rolle. Entscheidend ist stattdessen ein gutes Audiointerface. Es ist einer der wichtigsten Bausteine im gesamten Setup, weil es direkt beeinflusst, wie gut du aufnehmen, abhören und latenzfrei arbeiten kannst.
Festplatte
Der Speicher ist im modernen Audio-Setup ein oft unterschätzter, aber sehr wichtiger Bestandteil. Für Musikproduktion und Mixing geht es dabei weniger um klassische „Festplatten“ im alten Sinn, sondern vor allem um schnelle und zuverlässige SSDs (Solid State Drives).
HDD-Festplatten arbeiten mit rotierenden Magnetscheiben, die von Schreib- und Leseköpfen abgetastet werden.
SDD-Festplatten besitzen Speicherchips, die ohne Mechanik auskommen.
Heute ist der Standard eindeutig die SSD statt HDD. Während mechanische Festplatten (HDDs) früher weit verbreitet waren, sind sie für aktuelle Produktions-Workflows kaum noch empfehlenswert. Sie sind deutlich langsamer, anfälliger für Geräusche und haben bewegliche Teile, die im Betrieb verschleißen können. Gerade im Studio, wo viele große Sample-Libraries und Audiodateien geladen werden, kann das schnell zum Flaschenhals werden.
Warum SSDs für Audio wichtig sind
SSDs arbeiten ohne bewegliche Teile und sind dadurch nicht nur lautlos, sondern auch erheblich schneller. Das wirkt sich direkt auf deinen Workflow aus:
- Projekte laden deutlich schneller
- große Sample-Libraries (z. B. Orchester, Drum-Kits) starten ohne Wartezeit
- Audio-Streams laufen stabiler, auch bei vielen Spuren
- weniger Risiko von Ladepausen oder „Dropouts“ beim Arbeiten
Besonders bei modernen virtuellen Instrumenten (z. B. Kontakt-Libraries oder großen Synth-Presets) ist die SSD-Leistung ein entscheidender Faktor für flüssiges Arbeiten.
Welche SSD ist sinnvoll?
Für Musikproduktion sind heute vor allem NVMe-SSDs (M.2) empfehlenswert. Diese sind deutlich schneller als ältere SATA-SSDs und arbeiten direkt über den PCIe-Bus. Für typische DAW-Projekte reicht zwar auch eine SATA-SSD aus, aber NVMe bietet mehr Zukunftssicherheit und bessere Performance bei großen Projekten.
NVMe-SSD (M.2)
SATA-SSDs sind die ältere SSD-Variante und nutzen die SATA-Schnittstelle. Sie erreichen typischerweise Geschwindigkeiten von bis zu ca. 500–550 MB/s.
Das ist zwar im Vergleich zu modernen NVMe-SSDs eher langsam, aber im Vergleich zu einer HDD immer noch ein enormer Sprung. Der Unterschied ist im Alltag deutlich spürbar – selbst beim Starten von Programmen oder Laden von Projekten.
Deutlich schneller sind NVMe-SSDs, die über den PCIe-Slot des Mainboards angebunden werden (meist im M.2-Format). Hier hängen die Geschwindigkeiten stark von der PCIe-Generation ab:
- PCIe 3.0 NVMe: bis ca. 3.500 MB/s
- PCIe 4.0 NVMe: bis ca. 7.000–7.500 MB/s
- PCIe 5.0 NVMe (aktuell): teils über 10.000 MB/s
Wichtig ist: Die maximale Geschwindigkeit hängt nicht nur von der SSD selbst ab, sondern auch davon, welche PCIe-Generation dein Mainboard unterstützt.
Aktuell sind moderne Mainboards meist entweder mit PCIe 4.0 oder PCIe 5.0 ausgestattet. Für Musikproduktion und DAW-Arbeit ist dabei wichtig zu verstehen: Der praktische Unterschied ist im Alltag oft deutlich kleiner, als es die technischen Daten vermuten lassen.
PCIe 4.0 ist derzeit der etablierte Standard. Er bietet bereits sehr hohe Übertragungsraten und ist für Audioanwendungen, große Sample-Libraries und Projektdateien mehr als schnell genug. Selbst große Produktionen stoßen hier in der Praxis kaum an Grenzen.
PCIe 5.0 ist die neuere Generation und verdoppelt die theoretische Bandbreite noch einmal. Das kann vor allem bei extrem datenintensiven Workflows (z. B. große Video- oder AI-Projekte) Vorteile bringen. Für klassische Musikproduktion ist der Mehrwert aktuell jedoch meist gering bis kaum spürbar.
Für Musikproduktion bringt dir PCIe 5.0 aktuell kaum einen hör- oder spürbaren Vorteil. Ein gutes PCIe-4.0-System mit schneller NVMe-SSD ist in der Praxis genauso performant und oft sogar wirtschaftlicher. PCIe 5.0 ist vor allem eine Zukunftsinvestition, aber keine Voraussetzung für professionelles Arbeiten im Audiobereich
Für das Recording, Mixing und die Backups reichen eigentlich HDD-Festplatten aus. Diese können weit über 100 Spuren gleichzeitig wiedergeben und weitere Spuren aufnehmen. Früher gab es auch nichts Besseres und wir konnten mit unserem Rechner Songs schreiben, produzieren, abmischen und mastern. Allerdings gibt es die Festplatten schon ewig und sie sind mittlerweile doch veraltet. So eine HDD-Festplatte ist im Vergleich zu den modernen Varianten laut und langsam.
Arbeitsspeicher (RAM)
Empfehlenswert sind mindestens (!) 8 GB RAM. Besser und empfehlenswert sind jedoch 32 GB! Selbst bei 16 GB stößt man bei den heutigen Instrumenten schnell an die Grenzen. Eine gute Qualität bietet beispielweise die Firma Kingston.
Beachte bei älteren Computern: Eine Windows 64-Bit-Version kann auf den vollen Arbeitsspeicher zugreifen. Bei einer 32-Bit-Version können nur 4 GB genutzt werden – auch wenn du eigentlich mehr RAM hast. Falls du eine 32-Bit-Version hast, kannst du aber Tools benutzen, um mehr als nur auf die 4 GB RAM zuzugreifen. Gut und günstig ist das Tool jBridge. Dies kannst du auch dafür nutzen, um ältere Plugins noch benutzen zu können, die eigentlich nur auf 32-Bit-Systemen laufen.
Anzahl der USB-Anschlüsse
Nicht ganz unwichtig ist die Anzahl der USB-Anschlüsse. Wozu benötige ich relativ viele USB-Anschlüsse? Da wären beispielweise folgende Dinge zu erwähnen, die eventuell einen USB-Steckplatz benötigen:

- Tastatur (empfehlenswerte kabellose Tastatur und Maus bei Amazon anschauen, die ich selbst nutze*)
- Maus
- Audiointerface
- Keyboard
- Externe Festplatte / USB-Stick zur Datensicherung
- USB-Dongle/s (Das sind Kopierschutzstecker, die für die Musiksoftware oder Plugins teilweise benötigt werden, damit eine Raubkopie erschwert wird. Manchmal hat man sogar 2-3 Kopierschutzstecker, da die Hersteller zum Teil unterschiedliche USB-Dongles verwenden.)
- Universal Audio UAD-2 Satellite USB (Die UAD-2 Satellite von Universal Audio ist eine externe DSP-Einheit, die genutzt wird, um UAD-Plugins außerhalb des Computers zu berechnen und den Rechner dadurch zu entlasten. Heute ist sie für viele Nutzer jedoch nicht mehr notwendig, da die UAD-Plugins überwiegend nativ auf der CPU laufen)
Außerdem sollten bestenfalls mindestens 2 USB-3.0-Anschlüsse vorhanden sein. USB 3.0 ermöglicht eine schnellere Datenübertragung als USB 2.0. Teilweise wird diese bei den Audiointerfaces benötigt. Auch die DSP-Lösung UAD-2 Satellite benötigt je nach Modell USB 3.0 oder Thunderbolt.
Hier ein empfehlenswerter günstiger USB-Hub von Amazon Basics:
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Ich nutze den USB HUB von RSHTECH. Der RSHTECH USB Hub aktiv 3.0 ist besonders gut für Audio-Setups geeignet, weil er einen einzigen USB-Anschluss in mehrere stabile, vollwertige USB-Ports erweitert und dabei ein eigenes Netzteil nutzt. Dadurch werden angeschlossene Geräte wie Audiointerfaces, MIDI-Controller oder externe Festplatten zuverlässig mit Strom versorgt, ohne den Rechner zu überlasten.
Besonders praktisch ist, dass jeder Port separat geschaltet werden kann und die Datenübertragung mit bis zu 5 Gbit/s stabil bleibt, was im Studioalltag für eine saubere und störungsfreie Verbindung sorgt.
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Apple Mac im Audio-Setup
Wer lieber einen Mac bevorzugt, kann eigentlich jedes Modell nehmen. Für das Produzieren und Abmischen sind alle Modelle geeignet. Für größere und komplexere Projekte solltest du natürlich zu den leistungsfähigen Modellen tendieren. Für Apple-Produkte muss oft viel Geld hingeblättert werden. Noch einigermaßen erschwinglich sind die iMacs mit integriertem Bildschirm.
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Notebook / Laptop
Du hast einen wechselnden Arbeitsplatz oder möchtest flexibel an verschiedenen Orten produzieren und mischen? Dann ist ein Laptop die passende Lösung. Moderne Notebooks sind heute so leistungsfähig, dass sie problemlos für Recording, Mixing und auch größere Projekte eingesetzt werden können. Gerade im mobilen Einsatz bieten sie den entscheidenden Vorteil, dass du deinen Arbeitsplatz jederzeit schnell verlegen kannst – vom Studio ins Wohnzimmer oder unterwegs ins Hotel.
Empfehlenswert sind auch Notebooks mit einem Ziffernblock. Dieser kann für Shortcuts genutzt werden (Start, Stopp, Record).
Wenn du herausfinden möchtest, welche Laptops sich gut für Audioanwendungen eignen, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Testberichte und Benchmarks. Ähnlich wie bei Desktop-PCs werden auch Notebooks regelmäßig von Fachseiten getestet und nach Leistung, Stabilität und Alltagstauglichkeit bewertet. So bekommst du schnell ein Gefühl dafür, welche Geräte für Musikproduktion geeignet sind.
Mit einem matten Bildschirm vermeidest du störende Reflexionen.
Ein praktischer Punkt im Studioalltag ist die Bildschirmgröße. Gerade bei 13- oder 15-Zoll-Notebooks kann es bei komplexeren Projekten schnell eng werden: Beschriftungen von Plugins, Regler oder Zahlenwerte sind teilweise schwer lesbar. Eine sehr sinnvolle Erweiterung ist daher ein externer Monitor. Empfehlenswert sind hier Größen von etwa 27 Zoll, bei größerem Arbeitsabstand auch 32 Zoll. So lässt sich die Oberfläche deutlich übersichtlicher gestalten.
Ein typisches Setup könnte dann so aussehen, dass du beispielsweise die Arrangement-Ansicht deiner DAW auf dem großen Monitor bearbeitest, während der Mixer oder Plugins auf dem Laptop-Bildschirm geöffnet bleiben. Alternativ kannst du den Laptop sogar komplett als „Recheneinheit“ nutzen und ausschließlich über den externen Bildschirm arbeiten. Wer es besonders komfortabel möchte, kann auch zwei externe Monitore anschließen – vorausgesetzt, die Grafikeinheit bzw. das Notebook unterstützt mehrere Ausgänge.
Ein praktischer Punkt im Studioalltag ist die Bildschirmgröße. Gerade bei 13- oder 15-Zoll-Notebooks kann es bei komplexeren Projekten schnell eng werden: Beschriftungen von Plugins, Regler oder Zahlenwerte sind teilweise schwer lesbar. Eine sehr sinnvolle Erweiterung ist daher ein externer Monitor. Empfehlenswert sind hier Größen von etwa 27 Zoll, bei größerem Arbeitsabstand auch 32 Zoll. So lässt sich die Oberfläche deutlich übersichtlicher gestalten.
Ein typisches Setup könnte dann so aussehen, dass du beispielsweise die Arrangement-Ansicht deiner DAW auf dem großen Monitor bearbeitest, während der Mixer oder Plugins auf dem Laptop-Bildschirm geöffnet bleiben. Alternativ kannst du den Laptop sogar komplett als „Recheneinheit“ nutzen und ausschließlich über den externen Bildschirm arbeiten. Wer es besonders komfortabel möchte, kann auch zwei externe Monitore anschließen – vorausgesetzt, die Grafikeinheit bzw. das Notebook unterstützt mehrere Ausgänge.

Kleine Information am Rande: Insgesamt sind Desktop-PCs immer noch einen Tick schneller als Laptops.
In der folgenden Abbildung ist ein älteres HP-Notebook zu sehen, das schon lange nicht mehr erhältlich ist. Es ist mit einem Intel Core i7-4702MQ (2,20 GHz), einer AMD Radeon HD 8750M, einem 17-Zoll-Display, einer 1 TB Festplatte sowie Windows 8.1 ausgestattet.
Es ist ein interessantes Beispiel. Warum? Für das reine Abmischen ist die Leistung grundsätzlich noch brauchbar – man sieht daran gut, dass auch ältere Systeme durchaus in der Lage sind, Musikproduktion in einem gewissen Umfang zu bewältigen.
Gerade im Audiobereich ist die reine Rechenleistung oft länger „haltbar“ als in anderen Bereichen wie Gaming. Ein Projekt mit beispielsweise 40 Spuren, das ein Rechner bereits vor Jahren problemlos abspielen konnte, stellt auch heute keine grundsätzlich höheren Anforderungen dar. In diesem Sinne kann man mit solch einem älteren Notebook durchaus noch arbeiten, solange die Projekte nicht zu komplex werden und das System sauber eingerichtet ist.
Allerdings zeigt dieses Beispiel auch sehr deutlich ein anderes Problem: Betriebssysteme altern ebenfalls. Windows 8.1 ist heute deutlich veraltet und wird nicht mehr unterstützt. Das bedeutet nicht nur fehlende Sicherheitsupdates und damit einen deutlich schlechteren Schutz vor Angriffen, sondern auch zunehmende Inkompatibilitäten mit aktueller Software. Viele moderne Audio-Programme und Plugins setzen außerdem selbstverständlich inzwischen neuere Windows-Versionen voraus und laufen unter älteren Systemen entweder eingeschränkt oder gar nicht mehr.
Hinzu kommt, dass ältere Hardware im praktischen Produktionsalltag schneller an ihre Grenzen stößt, sobald Projekte komplexer werden oder mehrere CPU-intensive Plugins gleichzeitig laufen. Auch wenn das System grundsätzlich noch „funktioniert“, kann die CPU beim Producing und Mixing schnell ins Schwitzen geraten.
Dieses Beispiel zeigt daher gut: Ein älteres Notebook kann für einfache Aufgaben im Homestudio noch ausreichen, aber Betriebssystem- und Software-Updates spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die reine Hardwareleistung.

Spart nicht an der CPU-Leistung
Empfehlungen: Audio-PC und Audio-Laptop (Notebook)
Im Folgenden nun jeweils eine Empfehlung für einen Desktop-PC und ein Notebook zum Musik machen. Beide besitzen sehr schnelle Prozessoren und insgesamt eine gute Zusammenstellung aller Komponente. Geachtet wurde zudem auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis:
Empfehlenswerter Desktop-PC beim Amazon anschauen.*
Empfehlenswertes Notebook bei Amazon anschauen.*
Danke, lieber Wolfgang, für deinen Hinweis in den Kommentaren!
Fazit: Ein Audio-PC braucht vor allem viel CPU-Power
Wenn du einen schnellen aktuellen Computer bereits besitzt, kannst du erst mal ausprobieren, ob dieser für deine Ansprüche ausreicht. Spezialisten für Audio-PCs, wie AudionetworX, Steller-Online oder Frost, sind – wie zu erwarten – hervorragend für Audioanwendungen geeignet. Allerdings kosten diese auch ein paar Taler mehr.
Beabsichtigst du dadurch den Kauf eines PCs bei Media Markt und Co, kannst du vorher einen Blick auf die Internetseiten der Audio-PC-Spezialisten werfen und dich an die dort verbauten Komponenten orientieren. Welche CPU wird derzeit bei den Audio-PC-Spezialisten verbaut? Welche Grafikkarte, die besonders leise ist, wird verbaut? Welche Festplatte?
Empfehlenswerter Desktop-PC beim Amazon anschauen.*
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Lass bitte die Finger von extrem günstigen PCs. Sicherlich kennst du das Sprichwort: „Wer billig kauft, kauft zweimal.“ Billige PCs haben oft einen schlechten Systemaufbau, sind mechanisch instabil und haben weitere unvorhersehbare Macken.
Wenn du deinen Arbeitsplatz öfter wechselst, ist ein Laptop (Notebook) sehr empfehlenswert. Diese haben mittlerweile genug Leistung, um vernünftig abmischen zu können.
Auf Tonstudio Wissen wird alles Schritt für Schritt erklärt. Nutze dazu die Inhaltsverzeichnisse unter der aktuellen Kategorie Abmischen lernen oder bei Interesse unter Recording lernen, Mastering lernen, Cubase Tutorials. So wirst du zum Profi!





















Sehr gute Infos, danke!
Hallo Volkmar,
vielen Dank für dein Lob! Es freut mich sehr, dass du den Artikel hilfreich fandest.
Mit freundlichen Grooves
Tonstudio Wissen
aus welchem Jahr . . .?
nur mal so nebenbei:“ wer schreibt denn Einstellungen für`n mixdown auf einen Zettel? Huhuuuuu!!! schon mal was von Remind oder Memory Funktion gehört? Die Geräte fahren ihre Regler , Fader, Taster, wieder auf der gespeicherten Song selbständig per Knopfdruck zurück!“ :-)o))
Hallo Poti,
vielen Dank für deinen Kommentar. Dein Kommentar bezieht sich wahscheinlich auf folgenden Satz im Artikel:
„Wollen wir später noch einmal den Song bzw. den Mix aufrufen, ist das mit einem PC kein Problem. Wir öffnen die Datei und die exakten Einstellungen werden geladen. Bei den Hardware-Geräten fehlt dieser Knopf. Toningenieure, die mit Hardware mixen, müssen sich mühsam die Einstellungen der Geräte zu jedem Mix auf einen Zettel notieren.“
Mir ist kein analoger (!) Equalizer oder Kompressor bekannt, bei dem sich die Potis auf Knopfdruck automatisch einstellen. Hierzu notieren sich Toningenieure tatsächlich die Einstellungen für einen Mix, damit sie den Mix notfalls wieder herstellen können. Meistens sind das skizzierte 2-D-Darstellungen von den Geräten, auf denen man die Poti-Stellung per Stift einträgt bzw. einzeichnet.
Mischpulte mit Faderautomation gibt es natürlich. Trotzdem müssen auch hier in der Regel die restlichen Poti-Eintellungen (Pan, Equalizer, …) notiert werden, weil diese sich nicht automatisch drehen.
„Poti“ ist übrigens ein treffender Name bezüglich deines Kommentars.
Mit freundlichen Grooves
Tonstudio Wissen
Hallo,
ich vermisse in Ihrem Bericht Beispieltypen für PCs und Notebooks wie z.B. Acer xyz, die für Musikproduktionen geeignet sind. Können Sie mir da noch einige Tipps geben – vielen Dank im Vorraus und
besten Gruß
Wolfgang Meseberg
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für deinen Kommentar und deine Anregung. Ein sehr gutes Notebook ist derzeit z.B. das Notebook 470 G5 von HP. Es eignet sich hervorragend für die Musikproduktion, das Mixing und das Mastering. Schneller Prozessor. Ordentlich viel Speicher für DAW (Audio-Programm), VST´s, Plugins und Samples. Und genügend RAM, um VST´s und Plugins in einem Projekt zu laden.
Da es sich um ein Business Laptop handelt, kannst du auch von einer langen Lebensdauer ausgehen – wirklich nicht unwichtig, um lange Freude an deinem Notebook zu haben. Der Autohersteller VW nutzt z.B. seit Jahren für seine Mitarbeiter ausschließlich HP-Notebooks. Im Folgenden der Amazon-Link zum Produkt:
HP Notebook 470 G5*
Mit freundlichen Grooves
Tonstudio Wissen
Es wird dringend empfohlen den Rechner am Internet zu haben, da sonst keine Updates gefahren werden können. Seit Windows 10 ist eine zusätzliche Antivirensoftware nicht mehr nötig!
Beste Grüsse
Corrado
Hallo
Könntest aktuell einen Laptop empfehlen mit der ich fl studio und genügend vst plug ins betreiben kann?
Bis 1200 Euro.
Gruß Manuel
Hallo Manuel,
sehr gerne kann ich dir ein Notebook empfehlen. Die Notebook-Empfehlung im Artikel unter „Empfehlungen: Audio-PC und Audio-Laptop […]“ wurde aktualisiert. Dieses Notebook hat eine sehr schnelle CPU mit 1.000 GB SSD. Damit kannst du genügend VST-Plugins unter FL-Studio betreiben.
Mit freundlichen Grooves
Tonstudio Wissen
Hallo,
Mich würde mal interessieren, ob es noch eine Soundkarte auf dem Markt gibt, wie ich es damals im Jahr 2006 mit einer Creative Xtrem Gamer [ SB0730 ] hatte. Die aus dem PC einem Sound heraus holt, der in einem röhren Charme spielt, der Klangfarbenreich, charismatisch schmelzig, kristall klaren detaillierten Klang bietet, der noch dazu warm angenehm wiedergegeben wird.
Gruß Christian