Universal Audio Volt 2 Gen 2: Universal Audio bringt etwas völlig Neues ins Audiointerface

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Universal Audio Volt Gen 2 und Volt Max - Quelle: Universal Audio

Universal Audio legt die erfolgreiche Volt-Serie neu auf und spendiert dem Volt 2 Gen 2 deutlich mehr als nur ein technisches Update. 32-Bit-Wandler, neue Tone-Shaping-Preamps, ein vollfarbiges Display, Auto-Gain und Clip Protection sollen das Recording einfacher und gleichzeitig flexibler machen. Doch vor allem die Kombination dieser Funktionen macht das neue Audiointerface interessant.

Audiointerfaces haben in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Entwicklung genommen. Gute Wandler und ordentliche Mikrofonvorverstärker bekommt man inzwischen schon für vergleichsweise wenig Geld. Gleichzeitig sind sich viele Geräte auf dem Papier erstaunlich ähnlich: zwei Eingänge, USB-C, 24 oder 32 Bit und ein paar Regler auf der Vorderseite. Für Hersteller wird es deshalb immer schwieriger, mit einem neuen Interface wirklich einen Unterschied zu machen.

Universal Audio versucht es beim neuen Volt 2 Gen 2 nicht ausschließlich über technische Daten. Das Unternehmen hat sich vielmehr angesehen, was beim Aufnehmen tatsächlich passiert und welche Aufgaben dem Nutzer dabei abgenommen werden können. Genau daraus ist eine Kombination aus automatischer Pegelsteuerung, Clip Protection, Smart Display und neuen Klangfunktionen entstanden, die den kleinen Desktop-Boliden deutlich moderner wirken lässt als seinen Vorgänger.

Universal Audio Volt 1 Gen2 bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 2 Gen2 bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 4 Gen2 bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 2 Max bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 4 Max bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 4P Max bei Thomann anschauen.*

Universal Audio will das Recording einfacher machen

Eine der interessantesten Neuerungen ist Auto-Gain mit Clip Protection. Wer regelmäßig mit Mikrofonen arbeitet, kennt die Situation: Der Pegel ist zunächst perfekt eingestellt, doch sobald der Sänger lauter wird oder der Gitarrist kräftiger in die Saiten haut, ist plötzlich Schluss mit dem sauberen Signal. Ein übersteuerter Take lässt sich anschließend nicht mehr retten.

Beim Volt 2 Gen 2 soll Auto-Gain dabei helfen, den passenden Eingangspegel zu finden, während Clip Protection vor unerwarteten Pegelspitzen schützen soll. Das Interface erkennt außerdem, ob ein Mikrofon-, Line- oder Instrumentensignal angeschlossen wurde. Gerade für Einsteiger ist das interessant, weil einige der Einstellungen, die man bei einem klassischen Audiointerface noch selbst vornehmen muss, automatisch unterstützt werden.

Universal Audio verfolgt damit einen Ansatz, der bei einem kleinen Studiointerface durchaus Sinn ergibt. Statt den Nutzer mit möglichst vielen technischen Möglichkeiten allein zu lassen, soll das Gerät einen Teil der Arbeit übernehmen. Das ist besonders dann praktisch, wenn man nicht erst fünf Minuten über Gain-Strukturen nachdenken möchte, sondern einfach eine Idee aufnehmen will.

Ein Display, das tatsächlich etwas bringt

Das große Display des Universal Audio Volt 2 Gen 2 zeigt übersichtlich den ausgewählten Tone-Modus „Shine“ an. Rund um die Anzeige liefert eine Pegelanzeige direkt am Gerät wichtige Informationen über das anliegende Signal. Über die Tasten lassen sich Tone, Auto-Gain und weitere Funktionen unmittelbar steuern. Gerade diese Kombination aus übersichtlichem Display und direkter Bedienung macht das Interface angenehm intuitiv. Quelle: Universal Audio

Dazu kommt beim Volt 2 Gen 2 ein vollfarbiges Smart Display, das Informationen über Pegel und Einstellungen direkt am Gerät anzeigt. Bei vielen kompakten Interfaces besteht die visuelle Rückmeldung dagegen aus einigen wenigen LEDs. Das funktioniert, ist aber nicht gerade komfortabel, wenn man schnell kontrollieren möchte, was gerade am Eingang passiert.

Das Universal Audio Volt 4 Gen 2 zeigt auf der Vorderseite sofort, was gerade an den vier Eingängen passiert. Das große, runde Smart Display stellt die Pegel der einzelnen Kanäle übersichtlich dar und informiert zusätzlich über aktive Funktionen. Über die Tasten lassen sich unter anderem Tone, 48V-Phantomspeisung, Auto-Gain und Direct Monitoring direkt am Gerät steuern. Besonders gelungen ist dabei die Kombination aus klassischem Interface-Layout und der modernen, zentralen Anzeige. Quelle: Universal Audio

Das Smart Display ist deshalb keine spektakuläre Neuerung, aber eine sinnvolle. Gerade bei einem Interface, das auf dem Schreibtisch steht und vielleicht zusammen mit einem Laptop betrieben wird, ist es angenehm, wenn die wichtigsten Informationen direkt vor einem liegen. Man muss nicht ständig in die DAW schauen, um zu kontrollieren, ob der Eingangspegel stimmt oder welche Einstellung gerade aktiv ist.

Interessant wird das Display vor allem im Zusammenspiel mit den automatischen Funktionen. Der Volt 2 Gen 2 versucht nicht nur, Einstellungen zu vereinfachen, sondern gleichzeitig verständlich zu machen, was das Gerät gerade macht.

32 Bit und neue Preamps

Technisch hat Universal Audio ebenfalls nachgelegt. Der Volt 2 Gen 2 arbeitet mit 32-Bit-Wandlern bei bis zu 192 kHz. Der Vorgänger war noch mit 24 Bit unterwegs. Allein diese Zahl ist allerdings kein Grund, ein neues Interface zu kaufen. Viel wichtiger ist, was Universal Audio mit der zusätzlichen Technik im praktischen Workflow anfangen kann.

Bei den Mikrofonvorverstärkern geht es ebenfalls nicht nur um möglichst neutrale Signalübertragung. Die neuen Tone-Shaping-Preamps bieten bis zu 60 dB Gain und drei unterschiedliche Charaktere: Warmth, Focus und Shine. Warmth orientiert sich am Klang von Röhrenschaltungen, Focus soll einen eher modernen Solid-State-Charakter liefern und Shine geht in Richtung britischer Class-A-Preamps.

Damit kann man bereits vor der eigentlichen Aufnahme etwas mehr Farbe ins Signal bringen. Natürlich ersetzt das keinen großen Studiopark mit unterschiedlichen Mikrofonen und Vorverstärkern, aber genau das ist auch nicht der Anspruch. Für ein kompaktes Interface ist es praktisch, mehrere Klangrichtungen direkt über einen Schalter auswählen zu können, ohne dafür erst Plugins in der DAW öffnen zu müssen.

Die Kombination macht den Unterschied

Genau hier liegt für mich die eigentliche Stärke des Volt 2 Gen 2. Keine der einzelnen Funktionen würde allein die Audiointerface-Welt revolutionieren. 32-Bit-Wandler gibt es inzwischen, automatische Gain-Funktionen sind ebenfalls keine völlig unbekannte Idee und auch Klangbearbeitung direkt am Eingang ist nicht neu.

Spannend ist vielmehr, wie Universal Audio diese Funktionen miteinander verbindet. Das Interface kann den Signaltyp erkennen, beim Einstellen des Pegels unterstützen, vor Clipping schützen, den Pegel auf dem Display anzeigen und gleichzeitig über die Tone-Shaping-Preamps einen bestimmten Klangcharakter anbieten. Dazu kommt ein umfangreiches Softwarepaket, das den Einstieg in Recording und Produktion erleichtern soll.

Damit verfolgt Universal Audio beim Volt 2 Gen 2 einen anderen Ansatz als Hersteller, die vor allem mit möglichst vielen Anschlüssen oder beeindruckenden technischen Daten werben. Hier geht es stärker darum, was zwischen dem Einstecken des Mikrofons und der fertigen Aufnahme passiert.

Zwei Eingänge für das kleine Studio

Das Universal Audio Volt 2 Gen 2 präsentiert sich mit einem übersichtlichen und aufgeräumten Frontpanel. Im Zentrum sitzt das runde Smart Display, das die Pegel der beiden Eingänge klar und gut sichtbar darstellt. Daneben befinden sich die Bedienelemente für Tone, 48V, Input, Auto und Direct, während der große Monitor-Regler eine präzise Lautstärkesteuerung ermöglicht. Trotz der kompakten Abmessungen wirkt das Interface dadurch erstaunlich erwachsen und aufgeräumt. Quelle: Universal Audio

Beim Volt 2 Gen 2 bleibt es bei zwei Eingängen, was für die Zielgruppe vollkommen ausreichend sein dürfte. Beide Kanäle können Mikrofon- und Line-Signale aufnehmen und bieten zusätzlich einen Instrumenteneingang. Damit lässt sich beispielsweise gleichzeitig Gesang und Gitarre aufnehmen, aber auch ein Stereo-Setup realisieren.

Hinzu kommen 48-Volt-Phantomspeisung, Monitor- und Kopfhörerausgang sowie USB-C. Das Interface kann über USB mit Strom versorgt werden und eignet sich dadurch auch für mobile Setups. Unterstützt werden macOS, Windows sowie iOS-Geräte.

Das macht den Volt 2 Gen 2 zu einem Interface, das sich nicht nur im klassischen Homestudio wohlfühlt. Wer mit einem Laptop arbeitet, Podcasts produziert, Musik unterwegs aufnimmt oder Videos und Livestreams erstellt, bekommt ein relativ kompaktes Gerät, das mehrere dieser Anwendungen abdecken kann.

Auch für Content Creator interessant

Universal Audio denkt beim Volt 2 Gen 2 offensichtlich nicht ausschließlich an Musiker. Eine Loopback-Funktion ermöglicht es, Audiosignale vom Computer mit externen Signalen zu kombinieren. Das ist beispielsweise für Streaming, Podcasts oder andere Content-Anwendungen interessant.

Damit reagiert Universal Audio auf eine Entwicklung, die inzwischen kaum noch zu übersehen ist: Ein Audiointerface steht längst nicht mehr automatisch in einem klassischen Musikstudio. Immer mehr Geräte landen auf Schreibtischen von YouTubern, Podcastern, Streamern und Menschen, die regelmäßig Videos produzieren.

Gerade dort können Funktionen wie Auto-Gain, Clip Protection und das Display einen größeren praktischen Nutzen haben als bei einem erfahrenen Studioprofi, der seine Gain-Struktur ohnehin im Schlaf beherrscht.

Volt 2 Max: Noch mehr Verarbeitung direkt im Gerät

Das Universal Audio Volt 2 Max erweitert das kompakte Volt-Konzept um zusätzliche Funktionen für anspruchsvollere Recording-Setups. Neben den beiden Eingängen stehen die neuen Tone-Shaping-Preamps und die integrierte Max-Dynamikbearbeitung für eine direkte Klangformung zur Verfügung. Über die Bedienelemente lassen sich wichtige Funktionen schnell und ohne Umweg über die DAW steuern. Damit richtet sich das Volt 2 Max besonders an alle, die beim Aufnehmen mehr Klanggestaltung direkt am Interface wünschen. Quelle: Universal Audio

Wer mehr Funktionen benötigt, kann innerhalb der neuen Serie zum Volt 2 Max greifen. Die Max-Modelle ergänzen die Preamps um eine integrierte Dynamikbearbeitung mit sechs verschiedenen Presets. Die Einstellungen orientieren sich unter anderem an klassischen Kompressorkonzepten wie 1176, LA-2A und VCA-Kompressoren.

Das Interessante daran: Die Dynamikbearbeitung lässt sich direkt beim Aufnehmen einsetzen und mit den Tone-Shaping-Preamps kombinieren. Universal Audio stellt dafür verschiedene Kombinationen bereit, die beispielsweise auf Gesang oder Akustikgitarre zugeschnitten sind.

Für den normalen Zwei-Kanal-Workflow ist das natürlich kein Muss. Wer allerdings möglichst viel Bearbeitung direkt am Interface erledigen möchte, bekommt mit dem Volt 2 Max eine deutlich umfangreichere Variante.

Ein Software-Bundle, das den Einstieg erleichtert

Auch beim mitgelieferten Softwarepaket zeigt sich, dass Universal Audio den Volt 2 Gen 2 nicht als isoliertes Stück Hardware betrachtet. Zum UAD Volt Studio Bundle gehören unter anderem die hauseigene DAW LUNA, verschiedene UAD-Plugins sowie weitere Software und Instrumente.

Dazu gehören beispielsweise Kompressoren wie der LA-2A und 1176, Gitarrenverstärker, Synthesizer und weitere Werkzeuge für Recording und Produktion. Ergänzt wird das Paket unter anderem durch Celemony Melodyne Essential sowie zusätzliche Angebote von Drittanbietern.

Für jemanden, der gerade sein erstes Audiointerface kauft, kann das einen erheblichen Unterschied machen. Man bekommt nicht einfach ein Gerät mit zwei Eingängen, sondern gleichzeitig eine komplette Ausgangsbasis für die ersten Aufnahmen.

Ist das wirklich etwas völlig Neues?

Genau an diesem Punkt lohnt sich allerdings eine etwas nüchternere Betrachtung. Universal Audio hat mit dem Volt 2 Gen 2 nicht plötzlich eine Technologie erfunden, die es bei keinem anderen Hersteller in irgendeiner Form gibt. Wer den Titel „etwas völlig Neues“ liest, sollte deshalb nicht erwarten, dass jede einzelne Funktion eine Weltpremiere darstellt.

Die Neuerung steckt vielmehr in der Art und Weise, wie Universal Audio die verschiedenen Funktionen in einem kompakten Audiointerface zusammenführt. Das Gerät soll nicht nur möglichst sauber wandeln und verstärken, sondern den Nutzer beim Einpegeln unterstützen, Fehler vermeiden helfen, Klang direkt am Eingang formen und gleichzeitig verständliche Informationen über den aktuellen Zustand liefern.

Und genau das ist für mich der interessanteste Punkt an der neuen Generation. Die Hersteller von Audiointerfaces versuchen seit Jahren, mit immer besseren technischen Daten zu überzeugen. Universal Audio geht hier einen Schritt weiter und konzentriert sich stärker auf den eigentlichen Arbeitsablauf.

Universal Audio Volt Gen 2 & Volt Max: Die Unterschiede

ModellEingängeTone-Shaping-PreampsMax ProcessingSmart DisplayBesonderheiten
Volt 1 Gen 21 Mic/Line + Instrument1❌❌Kompaktester Einstieg, ideal für Solo-Recording
Volt 2 Gen 22 Mic/Line/Instrument2❌✅2 Kanäle, Auto-Gain, Clip Protection, kompakt und mobil
Volt 4 Gen 22 Mic/Line/Instrument + 2 Line2❌✅ADAT/S/PDIF, MIDI, USB-Hub, mehr Anschlüsse
Volt 2 Max2 Mic/Line/Instrument2✅✅Kompression, ADAT/S/PDIF, MIDI, USB-Hub, Talkback, 2 Kopfhörer
Volt 4 Max2 Mic/Line/Instrument + 2 Line2✅✅Max Processing, Talkback, Speaker Switching, 2 Kopfhörer
Volt 4P Max4 Mic/Line/Instrument4✅✅Vier Preamps, ideal für Bands, Drums und mehrere Sprecher

Universal Audio Volt 1 Gen2 bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 2 Gen2 bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 4 Gen2 bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 2 Max bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 4 Max bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 4P Max bei Thomann anschauen.*

Die grundlegende technische Basis ist bei allen sechs Modellen ähnlich: 32-Bit/192-kHz-Wandlung, Tone-Shaping mit Warmth, Focus und Shine sowie Auto-Gain und Clip Protection. Eine Ausnahme bildet der Volt 1 Gen 2, der weder Smart Display noch Auto-Gain/Clip Protection besitzt. Die Max-Modelle setzen sich vor allem durch Max Processing ab. Dabei handelt es sich um eine integrierte Echtzeit-Dynamikbearbeitung, mit der sich das Eingangssignal bereits während der Aufnahme komprimieren lässt. Zur Auswahl stehen sechs Presets, die sich an klassischen Kompressoren und deren Klangcharakteren orientieren, darunter 1176, LA-2A und VCA-Kompression. Der große Vorteil: Die Bearbeitung passiert direkt im Interface und soll ohne zusätzliche spürbare Latenz auskommen. Dadurch kann beispielsweise eine Gesangsstimme schon bei der Aufnahme etwas gleichmäßiger und dichter klingen, ohne dass dafür erst ein Kompressor-Plugin in der DAW geöffnet werden muss.

Welches Volt für wen?

Volt 1 Gen 2: Wer alleine arbeitet und normalerweise nur eine Quelle gleichzeitig aufnehmen muss, bekommt hier die kompakteste Lösung. Für Gesang, Gitarre oder Podcasting ist ein Eingang ausreichend.

Volt 2 Gen 2: Das dürfte für viele Homestudios der interessanteste Mittelweg sein. Zwei vollwertige Preamps ermöglichen beispielsweise Gesang und Gitarre gleichzeitig, während Smart Display, Auto-Gain und Clip Protection den Workflow vereinfachen.

Volt 4 Gen 2: Hier geht es weniger um mehr Mikrofonvorverstärker als um mehr Anschlussmöglichkeiten. Zwei zusätzliche Line-Eingänge, weitere Ausgänge, MIDI, USB-Hub und optische Erweiterungsmöglichkeiten machen das Interface deutlich interessanter für ein wachsendes Setup.

Volt 2 Max: Im Grunde ist es die umfangreichere Variante des Volt 2 Gen 2. Die beiden Preamps bleiben erhalten, dazu kommt Max Processing. Damit lässt sich das Eingangssignal bereits beim Recording mit einer von sechs Dynamikbearbeitungen versehen. Weitere Anschlüsse, Talkback und ein zweiter Kopfhörerausgang machen das Volt 2 Max außerdem interessanter für komplexere Aufnahmesituationen.

Volt 4 Max: Das richtet sich an Anwender, die mehr Anschlüsse und gleichzeitig die Max-Funktionen benötigen. Zusätzlich zur integrierten Kompression gibt es unter anderem Speaker Switching, Talkback und zwei Kopfhörerausgänge. Wer beim Recording gerne schon etwas mehr Kontrolle über die Dynamik des Signals hat, bekommt hier entsprechend mehr Möglichkeiten.

Volt 4P Max: Das ist schließlich die Variante für größere Recording-Situationen. Alle vier analogen Eingänge verfügen über einen Tone-Shaping-Preamp und zusätzlich steht Max Processing zur Verfügung. Damit ist das Modell beispielsweise für Drums, Bands oder Podcasts mit mehreren Personen deutlich geeigneter als die kleineren Varianten.

Kurz gesagt: Volt 2 Gen 2 ist der kompakte Allrounder, Volt 4 Gen 2 bringt mehr Anschlüsse ins Setup, während die drei Max-Modelle zusätzlich Max Processing für eine direkte Dynamikbearbeitung beim Aufnehmen bieten. Wer vier Mikrofone gleichzeitig braucht und dabei nicht auf die integrierte Kompression verzichten möchte, landet beim Volt 4P Max.

Fazit: Mehr als ein gewöhnliches Update

Der Universal Audio Volt 2 Gen 2 ist deshalb deutlich interessanter als ein Produkt, das lediglich die technischen Daten seines Vorgängers auf den neuesten Stand bringt. 32-Bit-Wandler sind sicherlich nett, die neuen Preamps machen Spaß und das Smart Display ist praktisch. Wirklich interessant wird das Gesamtpaket aber erst durch Auto-Gain, Clip Protection und die automatische Erkennung angeschlossener Signalquellen.

Gerade für Einsteiger und Content Creator könnte das einen echten Unterschied machen. Wer bereits seit Jahren mit Audiointerfaces arbeitet, wird viele dieser Aufgaben weiterhin lieber selbst übernehmen. Für alle anderen ist es angenehm, wenn das Interface ein wenig mitdenkt und typische Fehler bereits beim Aufnehmen verhindert.

Universal Audio versucht damit letztlich, eine alte Schwäche kleiner Audiointerfaces zu lösen: Sie sind technisch leistungsfähig, wirken bei der Bedienung aber häufig noch wie kleine Studiogeräte aus einer anderen Zeit. Der Volt 2 Gen 2 fühlt sich dagegen stärker wie ein modernes Aufnahmegerät an, das den Nutzer durch den Prozess begleiten soll.

Universal Audio Volt 1 Gen2 bei Thomann anschauen.*

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Universal Audio Volt 4 Gen2 bei Thomann anschauen.*

Universal Audio Volt 2 Max bei Thomann anschauen.*

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Und genau darin steckt die eigentliche Besonderheit dieser neuen Generation: Universal Audio macht aus dem Audiointerface nicht nur eine Schnittstelle zwischen Mikrofon und Computer, sondern zunehmend einen aktiven Teil des Recording-Workflows.

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