Mastering-Software -Programm – DAW

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In den meisten Musik-Sequenzer, auch DAW (Digital Audio Workstation) genannt, die für das Mixing geeignet sind, kann auch gemastert werden. Dennoch bietet eine Software, die speziell für das Mastering entwickelt wurde, viele Vorteile. Es wird in einem Test schnell klar, dass ein Mastering-Programm im Grunde nur ein „Stereo Editor“ ist. Die meisten beherrschen aber auch Surround-Formate und können auch mehrere Spuren abspielen.

Eine Matering DAW hat allerding kein typisches DAW-Mischpult. Mehrere Spuren können die Mastering DAWs eher, um z.B. Überlappungen an Übergängen zu editieren. So auch z.B. Steinberg Wavelab Pro. Dieser kleine Test bzw. grobe Überblick und Vergleich soll euch zeigen, was eine Mastering-Software bietet. Programme zum Mastern sind die Folgenden.

Steinberg Wavelab Pro

Wavelab Pro 9.5 von der Firma Steinberg bietet eine Menge Plugins für das Mastering und für die Restauration. Neben einige bekannten Mixing-Plugins aus der Software Cubase, wie z.B. der Multiband-Kompressor oder der StudioEQ, bietet Wavelab auch auch ein sehr gutes Master Rig. Im Master Rig stehen zwei EQs, Dynamic EQs, Kompressoren, Saturatoren und ein Limiter sowie ein Imager zur Verfügung. Das Restaurations Plugin nennt sich „RestoreRig“. Es bietet einen DeNoizer, DeBuzzer und DeClicker zur effektiven Fehlerkorrektur an.

Die M/S-Technik ist in Wavelab sehr ausgereift. Sehr erfreulich ist es und ein Mehrwert zu Mixing DAWs, dass eine M/S-Funktionalität (Mitte, Seite) letztlich allen Plugins zur Verfügung steht!

Außerdem ist der Export von unzähligen Audio-Formaten möglich. Am Schluss kann der Song auf CD gebrannt oder als DDP zur Übermittlung der Audiodaten zum Presswerk exportiert werden.

Die Oberfläche lässt sich für jeden Matering-Ingenieur individuell anpassen. Hier gibt es wirklich eine unzählige Anzahl an Kombinationen in einem Ein-Fenster-Konzept. Pro Spur lassen sich bis zu 10 Plugins laden. Das ist in der Praxis ausreichend. Sie werden in einem Floatfenster angezeigt und können einfach und schnell umsortiert werden.

Praktisch sind die „Pegelwächter“. So kann genau der Spitzenpegel oder die durchschnittliche Lautheit sowie die Differenz zwischen den Kanälen abgelesen werden. Steinberg Wavelab ist übrigens für Mac und für Windows geeignet.

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iZotope Ozone 8 Advanced

iZotope Ozone gibt es schon seit vielen Jahren auf dem Markt und ist ein weiteres Mastering-Programm. Die Software ist sehr beliebt, was an der einfachen Bedienung, der guten Qualität und des günstigen Preises liegt. iZotope Ozone kann in der „Standard“-Version für 249,- Euro und als „Advanced“ für 499,- Euro gekauft werden. Wem das noch zu teuer ist, kann mit der Elements-Version für 99 Euro einsteigen. Elements bietet drei Module: Imager, Maximer und EQ. Die „Standard“-Version hat zusätzlich noch den Dynamic EQ, Dynamics, Exciter und Vintage Limiter integriert.

Die Advanced-Version von iZotope Ozone 8 toppt das alles noch und enthält zudem noch drei weitere Vintage-Module (Vintage Tape, Vintage EQ und Vintage Compressor) und einen Spectral Shaper. Außerdem muss die Advanced-Version gekauft werden, wenn du alle Module auch als Plugin (in einem Fenster) in deiner DAW und nicht nur in der Standalone-Version (eigenständige Software, die keine DAW benötigt) nutzen möchtest.

iZotope Ozone 8 Advanced ist auch unter den Profis beliebt.

Die maximale Anzahl an Modulen wird bei Ozone 8 auf 6 Modulen eingeschränkt. Wirklich toll für Anfänger oder angehende Mastering-Ingenieure, die erst einmal eine grobe Richtung vorgegeben haben möchten, sind die vielen aussagekräftigen Presets, die wirklich gut sind. Darüber hinaus besitzt jedes Modul auch noch einmal separat verschiedene Presets. Für Anfänger sehr hilfreich ist der Mastering-Assistent. Dieser analysiert die Musik und stellt die Module und Einstellungen automatisch ein. Die Ergebnisse können sich durchaus hören lassen.

Lobenswert ist auch die MP3- und ACC-Vorhörfunktion. So kann schon live angehört werden, wie der Song als MP3 klingt. Nur weil iZotope Ozone 8 Advanced viele Helferlein integriert hat, heißt das nicht, dass die Software nur was für Anfänger ist! iZotope Ozone 8 Advanced wird aufgrund der guten Qualität der Module auch von den Profis genutzt. Unbedingt mal testen!

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Magix Sequoia

Die Audio-Komplettlösung Magix Sequoia für Aufnahme, Editing, Mixing, Media-Authoring, Broadcasting und Mastering ist insbesondere für Sendeanstalten, Post-Productionstudios und auch für High-End-Masteringstudios entwickelt worden. Sequoia ist also nicht nur eine Mastering-Software.

Sequoia von der Firma Magix ist eine professionelle eierlegende Wollmilchsau. Von der Aufnahme bis zur fertigen Master-CD wird alles abgedeckt. Außerdem können die CDs mit einem Kopierschutz ausgestattet werden und einem CD-Text sowie als DDP-Master an das Presswerk übermittelt werden. Ein sogenannter Sonoris DDP-Player kann Standalone betrieben werden, um ein erstelltes oder erhaltenes DDP-Master zu kontrollieren.

Sequoia deckt von der Aufnahme bis hin zum Master alles ab.

Vor allem heutzutage hören die meisten über das Internet MP3s, da eine MP3-Datei im Vergleich zu einer Wave-Datei viel weniger Speicher benötigt und es kaum Abstriche in der Soundqualität gibt. Ein praktisches Plugin erlaubt es, den Song als MP3 oder ACC bereits während der Bearbeitung vorzuhören!

Sequoia unterstützt sogar die Nachbearbeitung von Videomaterial für die Nachvertonung und die Postproduktion. So kann mit dieser DAW bei noch laufender (!) Aufnahme das Material an jeder Stelle abgehört, zugeschnitten und arrangiert werden. So ist es mit Sequoia möglich, wenn die Band noch spielt, die Aufnahmen zu bearbeiten und mit einer geringen Verzögerung an die Sendestationen zu senden. Konzertpausen können dann z.B. für die Radiohörer übersprungen werden.

Darüber hinaus werden im Wert von ca. 500 Euro Spectralayers Pro 4 (Analysewerkzeug mit einem spektralen Editor) und Celemony Melodyne Essentials (Tonhöhenkorrektur) mitgeliefert. Allerdings wird das Portemonnaie für Magix Sequoia um viele Scheinchen leichter.

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Fazit: Eine Mastering-Software -Programm (DAW) ist vor allem für den professionellen Bereich empfehlenswert

Mastering Software haben definitiv ihre Daseinsberechtigung, auch wenn Mastering auch mit einer normalen Mixing Software durchgeführt werden kann. So bietet eine Mastering-DAW spezielle Tools zur Analyse und Bearbeitung für das Mastering.

Wenn ihr nur eure eigenen Songs ein bisschen mastern wollt, reicht auch eure vorhandene DAW völlig aus. Auch um die Erklärungen und Tipps in der Anleitung Mastering lernen auf Tonstudio Wissen auszuprobieren, müsst ihr keine Mastering-Software kaufen. Wollt ihr das ganze jedoch professionell angehen, ist eine Mastering DAW sehr empfehlenswert.

Du bist mitten in diesem Artikel gelandet? Auf Tonstudio Wissen wird unter Mastering Tutorials – Musik mastern lernen das Wissen über das Mastering – wie in einem guten Buch – in einer aufbauenden Reihenfolge aufgezeigt. Welche DAW nutzt du für das Mastering? Kommentare sind willkommen. Dir hat der Artikel gefallen? Sage es über die Teilen-Buttons von Facebook, Twitter und Co weiter. Vielen Dank!

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