Zum 30. Geburtstag von VST verschenkt Steinberg echte Klassiker
Manche Plugins altern – andere werden zu Legenden. Genau solche Klassiker holt Steinberg jetzt zurück: Zum 30-jährigen Jubiläum des VST-Standards veröffentlicht der Hersteller das Steinberg Classics Bundle kostenlos. Mit dabei sind die legendären Plugins Neon, CS40, VB1, LM7 und Karlette – fünf Urgesteine der Musikproduktion, die eine ganze Generation von Produzenten geprägt haben.
Für viele Musiker ist das mehr als nur ein kostenloser Download. Es ist eine Reise zurück in die Zeit, als Software-Synthesizer gerade erst die Studios eroberten und VST die Musikproduktion für immer veränderte.
Steinberg Classics bringt die Pioniere der VST-Ära zurück
Als Steinberg 1996 den VST-Standard veröffentlichte, ahnte kaum jemand, welchen Einfluss diese Technologie einmal haben würde. Heute gehören virtuelle Instrumente und Effekte selbstverständlich zu jeder DAW – damals war das eine kleine Revolution.
Mit dem kostenlosen Steinberg Classics Bundle kehren einige der bekanntesten Plugins dieser Anfangszeit zurück:
- Neon – einer der ersten polyphonen Software-Synthesizer überhaupt
- CS40 – ein virtueller Analog-Synth mit deutlichen Vintage-Anleihen
- VB1 – der legendäre virtuelle E-Bass
- LM7 – minimalistischer Drum-Sampler für schnelle Beats
- Karlette – Tape-Delay mit vier virtuellen Tonköpfen für authentische Bandecho-Effekte
Neon und CS40 wecken Erinnerungen an die goldene VST-Zeit
Besonders Neon dürfte bei vielen Produzenten sofort nostalgische Gefühle auslösen. Der Synthesizer erschien 1999 zusammen mit Cubase und gehörte für zahlreiche Musiker zu den ersten Software-Instrumenten überhaupt. Plötzlich waren komplexe Synthesizer direkt auf dem heimischen Computer möglich – ein Meilenstein für Home-Studios.
Auch CS40 besitzt inzwischen Kultstatus. Zwar wurde er nie offiziell als Yamaha-CS80-Emulation vermarktet, doch die Inspiration war schon damals unverkennbar. Rückblickend wirkt er wie ein früher Vorläufer der Vintage-Synths, die heute von Herstellern wie Arturia oder Native Instruments angeboten werden.
Retro-Charme statt High-End-Technik
Natürlich können die Steinberg Classics technisch nicht mit modernen Software-Synthesizern konkurrieren. Die Benutzeroberflächen wirken schlicht, die Möglichkeiten sind begrenzter und viele Komfortfunktionen fehlen.
Doch genau darin liegt ihr Reiz.
Wer unkompliziert Sounds erstellen möchte, wird am LM7 oder VB1 auch heute noch seine Freude haben. Karlette liefert weiterhin wunderbar warme Tape-Delay-Effekte und eignet sich perfekt für Lo-Fi-, Synthwave- oder Retro-Produktionen.
Die Plugins erinnern daran, dass gute Musik nicht zwangsläufig unzählige Funktionen braucht.
Ein Geschenk für die gesamte Producer-Community
Kostenlose Plugins gibt es viele. Doch nur wenige besitzen eine Geschichte wie diese.
Mit den Steinberg Classics verschenkt der Hersteller nicht einfach alte Software, sondern ein Stück Musikgeschichte. Für langjährige Cubase-Nutzer ist das pure Nostalgie. Für jüngere Produzenten ist es die Gelegenheit, einige der Plugins kennenzulernen, mit denen das VST-Zeitalter überhaupt erst begonnen hat.
Solche Aktionen sieht man selbst in der Plugin-Welt nur selten.
Download und Systemvoraussetzungen
Das Steinberg Classics Bundle steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.
Die Plugins laufen unter Windows 10 oder neuer sowie macOS Big Sur oder neuer und werden ausschließlich im VST3-Format angeboten – passend zum Jubiläum der Technologie, die Steinberg vor 30 Jahren selbst ins Leben gerufen hat.
Eine schöne Idee, liebes Steinberg-Team!
Wo kriege ich die Plugins her? Steinberg Classics | Steinberg
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Quelle des Titelbilds: Steinberg

























